Kennenlernen in Goslar – Fotografiekumpel

Hey Leute, nun endlich durfte ich meinen treuen Leser der Website kennenlernen.
Ihr wisst sicherlich schon wen ich meine, gibt ja nicht so viele…

Claus, aus Hamburg. Er kommentiert immer so liebevoll und nimmt sich die Zeit die Beiträge zu lesen und auch die Fotos in Augenschein zu nehmen.
Dabei spart er nicht mit Lob, bringt aber auch kritische Einwände zur Sprache.

Um uns nicht nur per Mail sondern auch persönlich kennenzulernen, wurde von uns als Kennenlerntreffpunkt der Harz auserkoren.
Genauer gesagt, verabredeten wir uns in Goslar zum Fotografiewochenende. Zwei Tage wurden in der Harzlodge Goslar gebucht.
Der Preis von 49,00 Euro pro Einzelzimmer mit Frühstück, konnte sich sehen lassen.

Am Freitag, den 20.03.2026 trafen wir am späten Nachmittag, mit bombastischen Sonnenschein, dort ein. Beide sind wir erst am Ziel vorbei geschossen und mussten beim Wendepunkt wieder kehrt machen.
Die Hotelanlage ist wie eine kleine Stadt aufgebaut. Verschiedene Gebäude mit unterschiedlichen Namen boten Einlass zu den jeweiligen Zimmern. Unser Eingang war das „Haus Brocken“. Wer nicht puren Luxus und verschwenderische Utensilien möchte, ist hier genau richtig. Alles ist sauber und zweckmäßig eingerichtet.
Das Personal sehr zuvorkommend und nett.

Hätten wir ein Hotelzimmer gehabt, welches gen Osten gelegen hätte, wären wir mit Sonnenstrahlen wach geküsst worden.



Gleich am ersten Abend ging es für uns noch nach Goslar in die wunderhübsche Altstadt.
Im Tim´s (ich würde es ähnlich beschreiben wie hier das Alex) konnten wir unseren Gaumen verwöhnen.
Meine Wahl war eine Ofenkartoffel mit vegetarischem Chilli und Nachos. War super lecker. Claus gab dem Schnitzel Wiener Art mit Pommes eine Chance. Beide wurden wir nicht enttäuscht.











Mit der Kurtaxenkarte braucht man nicht sein Auto bemühen, sondern kann gemütlich mit dem Bus fahren. Wer möchte… Wir mochten nicht. 😉
Samstag Morgen, 08:00 Uhr zusammen frühstücken. Die Auswahl kann sich sehen lassen und alles
war in ausreichendem Maße vorhanden. So konnten wir gemütlich beraten was wir als Fotospot in Angriff nehmen wollten.
Nebelschwaden gaben der Umgebung ein mystisches Aussehen. Dem Weltkulturerbe Rammelsberg kam dieser Nebel zugute.


Denn so kam eine andere Stimmung auf, als ursprünglich geplant.
Es muss eben nicht immer die Sonne scheinen, um ein Objekt den Zauber zu bringen.
Nebel hat durchaus einen besonderen Reiz welcher uns auch sofort in seinen Bann zog, als wir ein Pärchen im Nebel verschwinden sahen.

Leider sieht man dort noch immer viele kranke Bäume oder abgeholzt Baumbschnitte.






Von den vielen Ausflügen, die man von dort aus unternehmen kann, wurde die Okertalsperre auserkoren.

Unterwegs dahin konnten wir so manchem Abstecher runter zu dem kleinen Flußbett nicht widerstehen. Kletterer übten an den Felswänden, welche wohl einem mittlere Schwierigkeitsgrad entsprachen. Für uns eher um festzustellen wie wenig wir uns das trauen würden und wie unsportlich wir doch sind.



An der Okertalsperre direkt erkannte Claus, dass da wohl ein Seil gespannt war und nach reinzoomen mit dem Handy und einem Foto mit Teleobjektiv erkannten wir einen Slacklinebalancierer. Zum Glück gesichert, denn sonst wäre er nass geworden.


Die Tierwelt bot uns dort keine besonderen Motive. Dafür aber gab es landschaftlich viel zu sehen. Geschuldet ist dem wohl, dass die Tiere nichts übrig hatten für unser Zeitmanagement und so blieb es denn bei Landschaftsaufnahmen.









Im kleinsten Königreich der Welt, „Königreich Romkerhall“ wurden wir mit Latte Macchiato sowie Apfeltorte mit Sahne beköstigt. Schaut man dort zum Fenster raus, kann man dem Wasserlauf eines kleinen Wasserfalls folgen. Die Gaststätte, ich nenne sie jetzt mal so, war eines Königs würdig. Für welchen auch eingedeckt war, denn es waren goldene Teller aufgetischt worden. Oder, aber jetzt habe ich verpasst euch zu erzählen, dass die Gaststätte nach einem größeren Wasserschaden erst wieder neu eröffnet wurde. Wir wurden also gebührend empfangen und verköstigt.




Nochmal ging es ab nach Goslar um die hübsche Altstadt bei Tageslicht zu erkunden. Ja, man kann sich dort wirklich in eine andere Zeit zurück versetzen. So kommt man in Gedanken in das 15. und 16. Jahrhundert zurück. Als Highlight präsentiert sich der Marktbrunnen. Gekrönt mit zwei Bronzeschalen aus romanischer Zeit und einem vergoldeten Adler. Der eine Bronzeguss geht wohl sogar auf das 12. Jahrhundert zurück. Die hübschen Fachwerkhäuser sind eine Schau.











Gegen Abend stand wieder Goslar auf dem Plan. Zum Abendessen gönnte sich Claus 2 Frikadellen nach Omas Art mit Speckbohnen, Kartoffelpüree und viel Soße und war mit der Portion leicht überfordert.

Meine Wahl galt dem mit dem Harz – Zeichen markierten Essen. Bärlauchpüree mit Wildbratwürsten, Salamichips und Walnüssen in Senf. Sehr extravagant und lecker. Man muss auch mal dem Gaumen eine Chance geben, sich zu entfalten.
Zurück im Hotel ging es noch auf einen Absacker und den Tag Revue passieren lassen, in die dortige Gaststätte.



Ein ausgiebiges Frühstück und ein Abstecher zum Klusfelsen folgte. Dieser wurde auch mit einem Foto bedacht.




Danach gings ab zum „Blauen Hund“ welcher eigentlich als Fotospot zum Sonnenuntergang ein Genuss sein soll. Nun, da wir beide da schon wieder im Heimatort sein wollten, blieb uns nur das Mittagslicht.
Auch nicht schlecht. Von dort hat man doch einen wunderschönen Blick über die Stadt Goslar. Viele Leute gehen dort spazieren und genießen die Natur.





Dann hieß es Abschied nehmen und wir beide betonten, dass dieser Ausflug ein schönes Kennenlernen war und wir bei Gelegenheit eine neue Chance ergreifen werden und eine andere Gegend mit unseren Kameras zu erkunden.

Sayuri

Liebe Leserinnen und Leser,
heute möchte ich euch mit meinem neuen Familienmitglied bekannt machen.
Sayuri, „kleine Lilie“ – symbolisiert Anmut, Reinheit und Jugendlichkeit. Wenn das nicht
auf dieses wunderhübsche und liebevolle Kätzchen zutrifft, dann weiß ich nicht.


Sayuri ist jetzt 13 Wochen alt und eine Ragdoll-Perser-Mix. Wie ihr schon gesehen habt,
ist sie unbeschreiblich süß.


Ragdolls sind Halblanghaarkatzen und kommen ursprünglich aus Kalifonien. Anfang der 60er Jahre wurde
sie von Ann Baker zum ersten Mal gezüchtet.
Die Bedeutung Ragdoll „Lumpenpuppe“ soll darauf hinweisen, wenn man sie hoch nimmt, lassen sie sich schlaff hängen.
Ihr Wesen ist sehr sanft und anhänglich. Sie folgen ihren Menschen überall hin und gelten als sehr intelligent.
Diese Eigenschaften machen sie zu einer wundervollen Lebensgefährtin.



Sayuri besitzt all diese Eigenschaften. Zudem ist sie aber auch ein kleiner Wirbelwind, der unerschrocken alles erkundet und viel zu erzählen hat.
Eingewöhnungsphase ist ein Fremdwort. Gleich als sie bei mir zu Hause ankam, gab es kein Halten mehr.
Schnell noch ein zwei Schlupflöcher zugestopft, dass sie da nicht rein schlüpft und schon war die Wohnung nicht mehr sicher vor ihrer Lebensfreude und unerschöpflichen Tatendrang.
Früh weckt sie mich indem sie auf mich drauf hüpft. Dann legt sie ihre ganze Liebe in einen sehr beruhigenden Schurrton (welcher an Lautstärke nicht zu überhören ist) und mit ihrem Pfötchen streicht sie leicht über mein Gesicht.
Natürlich muss ich dann nicht gleich aufstehen, sondern erstmal ist Kuschelzeit.
Wenn dann doch der Magen knurrt, gibt es für die kleine Maus Frühstück.
Was dann folgt ist eine überall-was gibt es Neues-Entdeckungsspielphase. Jedes Papierfizelchen, jeder Krümel – alles was sich bewegt ist interessant und muss erkundet werden.
Auf ihren Namen hört sie auch schon gut. Die Vorbesitzerin und ihr Sohn haben da schon ganze Arbeit geleistet.


Inzwischen sind 16 Wochen vergangen und Sayuri ist ein Teenager. Verspielt, testet ihre Grenzen und ist lernbegierig. Jeden Morgen und Abend wird Klickertraining absolviert.
Da ist die Kleine voll bei der Sache und ja, auch da zeigt sich, dass sie ein kleines Genie ist. Hoch, high five, rechts herum drehen und links herum drehen war im Nu gelernt.






Als Lieblingsspielzeug ist klar und deutlich die Federangel zu nennen. Außerdem liebt sie es mit Spiralfedern zu spielen. Nur weiß ich gar nicht, wo sie die immer versteckt. Ab und zu taucht sie mal mit einer auf. Dann ist die wieder weg und sie kommt mit einer anderen Farbe wieder. Doch ob ihr es glaubt oder nicht, ich weiß nicht wo sie die her bringt. Es muss in meiner Wohnung irgendein Geheimversteck geben.

Die Tür geht auf, genauer gesagt, die Balkontür. Jetzt schlüpft Sayuri flink wie ein Wiesel durch den Türspalt und zack, auf den Tisch. Von da aus beobachtet sie die Vögel. Nicht das kleinste Geräusch entgeht ihr. Warte, was hat sie da entdeckt. Ist da nicht ein kleines schwarzes Insekt einfach an ihr vorbei gekrabbelt. So geht das nicht. Sofort ist sie voll bei der Sache und lässt es nicht mehr aus den Augen.








Inzwischen ist mein Kätzchen auch an die Leine gewöhnt. Nun gibt es keine Halten mehr. Gleich, gleich, gleich legt sie los. Sie will raus und sehen was die Welt zu bieten hat.
Doch davon gibt es noch keine Fotos.



Paco und Leo

Zu Besuch in Mecklenburg-Vorpommern bei Rico.

Wenn ich auf der Matte stehe, weiß Rico schon, dass ich wieder gerne Fotos von seinem und Lisas wunderhübschen Hund Paco machen möchte.
Deshalb musste Paco wieder Modell spielen. Natürlich macht er das gern für mich.
Beim Spaziergang zum See bot sich die perfekte Gelegenheit.



So ganz nebenbei durfte Paco über einen Baumstamm springen und sich im Wasser spiegeln.




Auch im Leckerli-Fangen konnte er seine Blitzleistung zeigen.

Man beobachte die Flugbahn des Leckerlis!!!

Auch beim Gehorsamkeitstraining konnte Paco auf ganzer Linie glänzen.






Da so ein Australian Shepherd ein Energiebündel ist, und nach so einem Spaziergang lange nicht ausgelastet ist, durfte er mit seinem Hundefreund noch zusammen über die Wiese toben.
Zwei wunderschöne Hunde im jugendlichen Spielekampf. Australian Shepherd vs. Deutscher Schäferhund
Beide fast gleich alt.
Sieger – alle beide. So ganz fair ist der Kampf dann trotzdem nicht, denn Leo hat an Gewicht und Größe doch einiges mehr zu bieten. Entwirrt man das Kampfkneul, erkennt man das keine blutigen Spuren der doch sehr scharfen Zähne zu entdecken sind. Die Zwei sind wirklich best buddies.

Deutscher Schäferhund Rüde | Australian Shepherd Rüde
Größe: 60-65cm | 51-58cm
Gewicht: 30-40kg | 25-32kg
Lebenserwartung: 9-13 Jahre | 12-15 Jahre
Charakter&Wesen: intelligent, lernwillig intelligent, arbeitswillig, hoher Bewegungsdrang braucht viel loyal, beschützend anhänglich, treu, Beschäftigung, Hüteinstinkt
selbstbewusst, gutmütig
nervenstark hoher Bewegungsdrang





Es war allerdings angebracht, auf der Hut zu sein, denn im spielerischen Übermut, könnte es schon passieren, einfach über den Haufen gerannt zu werden… Zum Glück funktioniert die Aerodynamik der Beiden in der Kurvenlage bravourös und würden jedem Elchtest standhalten.


Spitzbübisch konnte Paco den Knochen von Leo in seine Herrschaft bringen und wollte ihn dann partout nicht mehr her geben, was man als großer Kumpel doch irgendwie tolerieren kann.

Am nächsten Tag wurde ein Spaziergang anberaumt. Gut gerüstet mit meinem Fotorucksack war ich zur Stelle. Schleppe immer alles mit, um ja nicht nur das falsche Objektiv dabei zu haben.
Am Kanal entlang ist immer ein spannender und entspannender Spaziergang möglich. Außerdem findet man stets Motive zum Fotografieren.







Zum Glück hatte ich das Teleobjektiv dabei. So konnte ich doch ein ansprechendes Foto
von dem Silberreiher machen, welcher sich hoch oben in den Wipfeln eines Baumes nieder gelassen hat.




Ebenfalls mit dem Tele konnte ich einen Kormoran, einen Graureiher und Schwäne ablichten.
Wenn die Albatrosse Wärme tanken und ihre Flügel ausbreiten, sieht das für mich aus, als wenn sie einen in den Arm nehmen wollen. Warum nicht. Eine Umarmung tut immer gut.









Haltungsnoten 10 – volle Punktzahl – perfekt bis zu den gestreckten Fußspitzen



Balanceakt

Wagemutig