Alle Beiträge von Sabine Schulz

Es zwitschert in allen Tonlagen

Der Frühling ist erwacht und mit ihm kann man wieder dem fröhlichen Gesängen der Vögel zuhören.
Ein Rotkehlchen hat es sich bei uns gegenüber im Baum gemütlich gemacht und uns mit seinem werbenden Gezwitscher erfreut. Bestimmt natürlich auch die eine oder andere Rotkehlchendame. Ich hoffe es jedenfalls für den kleinen Kerl, der sich so unermüdlich ins Zeug gelegt hat. Mich hat er jedenfalls mit seinem wunderschönen Gesang becirct. Mir ist aufgefallen, dass dieses Rotkehlchen gar nicht so scheu ist. Jedenfalls hat es nicht die Flucht ergriffen, als ich mit der Kamera angerückt kam.

Doch wo die fröhlichen kleinen Vögel singen, ist auch der Räuber nicht weit. So gibt es auch die ein oder andere Katze, die es liebt, dem lustigen Treiben in den Bäumen zuzuschauen und zu hoffen, …
Na das lassen wir mal lieber weg. Das ist keine so erfreuliche Tatsache.

Erst runter

Dann wieder rauf

Auch Amseln, Stare, Hausrotschwanz, Tauben und Mönchsgrasmücke, haben sich in die Zwitschergalerie mit eingereiht.


Irgendwie ist jetzt Hochkonjunktur im heimischen Garten und die Vögel fleißig auf Futtersuche um ihren Nachwuchs was auf den Tisch zu bringen.
Unermüdlich sind die Blaumeisen dabei ihren Nachwuchs im Nistplatz einen gedeckten Tisch zu servieren. Deshalb konnte ich auch da, den einen oder anderen Schnappschuss machen. Unendlich viele Fotos wanderten aber in den Papierkorb, denn ruck zuck waren die Blaumeisen wieder auf Nahrungssuche und aus meinem Blickwinkel verschwunden. Das ist ein Hochleistungsjob, denn Fliegen ist für einen Vogel sehr anstrengend. Umso anerkennenswerter, das ihnen da nicht die Puste ausgeht.
Wie schnell doch die kleinen Flügel das Vögelchen aus dem Bild tragen. Mit 30-35km/h ist die Blaumeise gar nicht so langsam. Noch dazu wenn sie sich wie ein Falke in den Tiefflug stürzt…
Mich haben die angelegten Flügel und der Blick an Batman erinnert. Findet ihr das auch?
Was mir auch noch aufgefallen ist, wenn es langsam anfängt dunkel zu werden, ist der Futterbeschaffungsflug nicht mehr so weit wie tagsüber. Dann nämlich suchen die Blaumeisen ihre Nahrung in den näheren Bäumen.

Pfeilschnell

Der Star zählt mit zu den schnellsten Vögeln und schafft 80-100km/h. Mit Rückenwind sogar noch schneller.
Zum Vergleich, eine Katze bringt es auf 48 km/h.

Wolfgang Amadeus Mozart hatte mal einen Star als Haustier. Als er starb, widmete er ihm sogar ein Poem. Poem ist ein bildungssprachlich überaltertes Synonym für ein Gedicht.

Eigentlich brütet er gerne in Baumhöhlen. Dieses Pärchen aber, hat sich ein Loch in einem Haus als Brutstätte ausgesucht und flitzt quer über den Rasen, um nach Würmern und Bodeninsekten zu suchen.
Einzigartig ist die Schwarmbildung von Staren. Unsere Weidetiere befreien sie gerne von Fliegen und Zecken. Die weißen Punkte auf dem Gefieder hat er nur im Sommer, im Winter nicht. Da er gerne in andere Rollen schlüpft und Geräusch nachahmt, ist es schwierig, im am Gesang zu erkennen. (Fakten gibt es auf der Nabu-Seite)

Gar nicht so selten ist der Hausrotschwanz. Zwar hatte ich bis jetzt noch keine Gelegenheit einen zu fotografieren, aber dieses mal hat er sich auf einen Ast gesetzt und still gehalten, bis ich das Foto im Kasten hatte.
Er ist ein wahrer Frühaufsteher und erfreut uns mit seinem Gesang. Auf leicht gepresst wirkende Pfeiftöne folgt ein langgezogenes Knistern oder Rascheln.

Fazit: Nicht ganz einfach, Vögel im Vorbeiflug scharf aufs Foto zu kriegen. Am Himmel schon eher, aber da sind sie halt immer so weit weg und ganz winzig auf dem Bild.

Falknerei Herrmann April 2024

Oh man, ist das schon wieder 4 Jahre her, als ich das letzte Mal in der Falknerei zu Gast war… Unglaublich. Doch endlich hat es mal wieder geklappt. Ein Grund war, eine Geburtstagsüberraschung. Diese war dann auch super gelungen.

14:00 Uhr war Einlass in die Falknerei. Dann kann man sich in aller Ruhe 1h die Vögel anschauen und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.
15:00 Uhr war der Beginn der Flugschau. Gleich von Beginn an, ist man gefesselt von dem lehrreichen und interessanten Vortrag von Hans-Peter Herrmann, welcher in unterhaltsamer Form viele Fakten zu den jeweiligen Vögeln preisgibt.
Nicht jedem ist es gegeben, so einen guten Draht zu Mensch und Tier (in dem Fall zu den Vögeln) zu haben.

Übernommen von dem Hitchcock-Film “Die Vögel” fallen hier eine “Horde” Eisvögel statt Krähen über Nicole her. Natürlich nur als Showeffekt, aber durchaus lustig anzuschauen, wie sie versucht den großen Eisvögeln zu entkommen.

Wer denkt, es gibt in der Falknerei nur Greifvögel zu sehen, der wird überrascht sein, dass dort auch für Babynachwuchs gesorgt wird… Denn wie ihr alle wisst, ist der Storch (Weißstorch- auch Adebar oder Klapperstorch genannt) dafür verantwortlich. Eben diesen, kann man hautnah in der Falknerei aus nächster Nähe bestaunen.
Störche gelten als Frühlingsboten, Glücks- und Kinderbringer… Schon im altägyptischen Pharaonenreich, sollen die jungen Störche ihre Eltern versorgt haben, wenn deren Kräfte nachließen… Das ist doch mal eine schöne Geschichte… Ob sie auch stimmt? Auf jeden Fall waren diese beiden fleißig dabei, in der Falknerei die Zuschauer zu erfreuen und vielleicht haben sie auch für den zukünftigen Kindersegen gesorgt.

Das jeder ein Talent und Können hat, hier natürlich im speziellen die Greifvögel (incl. Eisvogel und Storch), hat uns der Falkner wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Es war ein Hochgenuss der Präsentation zuzuhören und den Greifvögeln bei ihren Flügen 🦉🦅zuzuschauen.
Wisst ihr, für was die Augenfarbe ausschlaggebend ist bei Eulen? Das und noch viele mehr erfahrt ihr, wenn ihr in die Falknerei geht.
Ich habe euch erstmal genug verraten…
Mit den Fotos möchte ich euch Lust machen, der Vorführung selbst beizuwohnen. Ob Jung, ob Alt – jeder wird sich dort wohlfühlen und mit sehnsuchtsvollen und oft auch staunenden und strahlenden Blicken, den Flügen der Vögel folgen.
Somit kann ich nur jedem empfehlen, sich die Darbietung anzuschauen. Ganz bestimmt seid ihr genauso begeistert wie wir und die Leidenschaft und Liebe zum Tier bekommt ihr nirgendwo sonst so eindrucksvoll gezeigt.

Hiermit danken wir dem Falkner Hans-Peter Herrmann und seinem Team für die unterhaltsame und lehrreiche Vorführung. Auch unser Gast (kam aus Hamburg) war von seiner Show voll und ganz begeistert und hat die Falknerei in den höchsten Tönen gelobt.

https://falknerei-herrmann.de/pages/de/start.php

Ich habe den Frühling begrüßt

Die Schneeglöckchen sind schon wieder verblüht. Jetzt erobern die Krokusse, Narzissen und der sibirische Blaustern die Wiesen. Aber auch Veilchen blühen und versprühen ihren wohlriechenden Duft.

Ebenso wunderschön, und auch im Frühling zu sehen, ist die Magnolie. Hier genauer gesagt, die Stern-Magnolie. Diese hier blüht ganz besonders üppig und ihre Blüten erstrahlen in einem reinen Weiß.

Sie wünscht sich einen sonnigen Standort und erfreut uns schon im März mit ihrer Blütenpracht, wenn es warm genug ist.

Obwohl man Pflanzen nicht unbedingt mit dem Teleobjektiv fotografieren muss, finde ich, dass es manchmal auch seinen eigenen Reiz besitzt, die Blumen damit zu fotografieren. Seht selbst und bildet euch ein Urteil! Die Narzisse habe ich damit fotografiert.

Auch in der Tierwelt geht es hoch her. Hier zu sehen die Spatzen. Unsere heimischen Vögel. Diese hier sind ganz schön scheu gewesen. Kein Vergleich zu den Spatzen, die bei McDonalds auf Krümel und “Leckereien” (Dickmacher) von den Gästen warten und die fast schon aus der Hand fressen.

Und wer Farben genauso liebt wie ich, kommt jetzt im Frühling voll auf seine Kosten.

Und zum Schluss noch, weil zur Zeit Ostern ist, Fotos von Küken. Diese Aufnahmen sind aber schon von 2022. Nur habe ich damals keinen Beitrag davon gemacht. Deshalb kann ich euch jetzt die süßen Küken präsentieren.
Hiermit wünsche ich ALLEN ein schönes Osterfest!!!

Wow, die Frisur sitzt!!!

Kann es sein, dass ich hier paar mehr Pfunde auf die Wage bringe, als die anderen…???

Ich bin hier nicht das schwarze Schaf…!!! Aber in so einem Futternapf kann man sich doch prima präsentieren.

Aufstellung, Mädels!!! Ostern steht vor der Tür. Zum Glück müssen wir noch nicht für Eier sorgen, sondern können unsere Kindheit noch genießen!

Ich behalte hier mal lieber die Übersicht.

Seht her, ich bin die Schönste hier! Und mein Federkleid ist noch traditionell in Gelb.

Das wird bestimmt mal eine Kampfhenne oder Kampfhahn. Schon der Blick allein, jagt einen Angst ein.