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Frühlingswirrwar

Heute bekommt ihr gleich drei Beiträge in einem. Wenn das nix ist. Zuerst haben ich mich im Garten auf die Lauer gelegt und habe die Blau- und Kohlmeisen beim Abendschmaus beobachtet.

Rico hat sich inzwischen mit der Macrofotografie beschäftigt und ist den Blüten und Blättern ziemlich dicht zu “Leibe” (bzw. Stiele) gerückt. Die Resultate könnt ihr hier sehen.

Im nächsten Block ging unser Spaziergang an der Pirk entlang. Dort wollten wir einfach fotografieren was uns vor die Linse kommt. Und wie ihr sehen könnt, haben wir doch tatsächlich auch einen echten Schnappschuss gemacht, den ich mir vorher gar nicht geträumt hatte, dass wir zu ihm kommen könnten.

Als drittes haben wir uns auf Wanderschaft von Trieb nach Schönau begeben.
Dort hab ich mich auf Schmetterlingsfotojagd begeben und Rico hatte sich das Ziel gesetzt, Hummeln oder Bienen auf ihrem Flug zum leckeren Nektar zu erwischen. Bei Ricos ziemlich aufwendiger Jagd und rumkriechen in Bodennähe, kam uns so mancher wunderlicher Blick zugute. Meine verantwortungsvolle Aufgabe bestand darin, die Insekten im Blick zu behalten und Rico die Richtung zu weisen, wohin sie unterwegs waren. Dabei lies sich auch der ein oder andere Sonnenstrahl auf meinen Armen nieder und hinterließ seine UV-Strahlen-Kraft.
Eine sehr nette Frau konnte sich dann doch die Frage nicht verkneifen, was wir denn da fotografieren wollten und dachte wir hätten ein seltenes Kraut gefunden.

Zu guter Letzt bekommt ihr extra noch paar Blümchenbilder gratis dazu. Sogar in Plauen wenn man durch die Stadt spaziert und auf Rastplätzen auf der Autobahn kann man so manches nette Blumenfotos machen.

Heimische Vögel

Ob Kohl-und Blaumeise, Amsel, Rotkehlchen oder Buntspecht. Im heimischen Garten kann man auch einige Vögel beobachten. Hoffentlich bleibt das auch so. Im Winter sollte man die Futtersuche der heimischen Vögel unterstützen. 
Dazu habe ich meine ganzen Koch-und Backkünste zusammengekratzt, auf die Probe gestellt und raus kamen “Vogtländische Nüsse im Fettbadmuffin”. Laut der Vögel sogar ziemlich leckere. Denn sie waren ruck zuck im Vogelmagen verschwunden. Hier verrate ich euch mein Geheimrezept. Fett erwärmt und schmelzen lassen, dann ganz leckere Trockenfrüchte ohne Zusätze mit Haferflocken, Sonnenblumenkernen und Nüssen gemischt und in die Form gegeben. Aushärten lassen und an die Vögel gefüttert. Wichtig für die Vögel auch deshalb, da die Körperwärme über die Energiezufuhr der Nahrung erzielt wird.
Füttert man die Vögel, kann man sie auch super beobachten und natürlich auch das eine oder andere Foto machen. 😉

 

Kohlmeise
Blaumeise
Amsel
Rotkehlchen
Amsel
Buntspecht
Elster

Blaumeisen – Brutpflege

Nun, da wir jetzt sozusagen in der Vogelfotografie angekommen sind, bleiben wir auch erstmal da. 

Ohne die Meiseneltern zu stören, haben wir mit unserer Kamera Position bezogen. Männliche und weibliche Meisen sind von der Farbzeichnung nicht wesentlich zu unterscheiden. Das Weibchen ist nur etwas heller (blasser) in der Färbung, ist also nicht so stark ausgeprägt. Beim Männchen ist etwas mehr Weiß an der Stirn, der Flügelbinde und den Steuerfedern zu sehen.

Dazu möchten wir euch Mamameise und Papameise vorstellen. Das Meisen auch ganz schön rasant unterwegs sind, sie schaffen 30-35 km/h, haben wir bei unserem Versuch sie im Fluge einzufangen, sehr schnell festgestellt.  Da mussten wir schon 1/4000s  (eine viertausendstel Sekunde) einstellen, um sie überhaupt scharf auf das Bild zu bekommen.

Dabei hatten wir ja einen riesengroßen Vorteil. Wir wussten genau, wohin die Vögel wollten. Nämlich einmal ins Vogelhaus hinein und dann wieder raus um Nachschub an Vogelnahrung für die Küken zu holen.
Trotz allem kamen massig Fotos zustande, wo nur noch der Schwanz vom Vogel zu sehen, gar keine Vogel drauf  oder die Meise eben einfach nur unscharf zu sehen war. 
Schon früh morgens mussten die Meisen auf Beutefang fliegen. Manchmal kamen die Meisen recht schnell wieder mit allerlei Leckereien (Raupen, kleine Insekten, Sämereien) zurück zum Nistkasten, dann hat es auch wieder eine Weile gedauert. Doch es ging durch bis in den Abend. Immer hin und her. Ohne Pause. Das der Job der Kinderfütterung stressig ist, könnt ihr deutlich auf einigen Fotos erkennen, da die Eltern doch ziemlich mitgenommen aussehen. Um die Kinderstube sauber zu halten, müssen die Eltern den Kot beim Ausflug gleich mit entsorgen. So eine Vogelaufzucht ist also kein Zuckerschlecken.

Hier möchten wir euch dann unsere Fotoausbeute zeigen. 

 

Fazit: Auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis die Meisen bei ihrer Futterlieferung zu beobachten.