Wenn ich auf der Matte stehe, weiß Rico schon, dass ich wieder gerne Fotos von seinem und Lisas wunderhübschen Hund Paco machen möchte. Deshalb musste Paco wieder Modell spielen. Natürlich macht er das gern für mich. Beim Spaziergang zum See bot sich die perfekte Gelegenheit.
So ganz nebenbei durfte Paco über einen Baumstamm springen und sich im Wasser spiegeln.
Auch im Leckerli-Fangen konnte er seine Blitzleistung zeigen.
Man beobachte die Flugbahn des Leckerlis!!!
Auch beim Gehorsamkeitstraining konnte Paco auf ganzer Linie glänzen.
Da so ein Australian Shepherd ein Energiebündel ist, und nach so einem Spaziergang lange nicht ausgelastet ist, durfte er mit seinem Hundefreund noch zusammen über die Wiese toben. Zwei wunderschöne Hunde im jugendlichen Spielekampf. Australian Shepherd vs. Deutscher Schäferhund Beide fast gleich alt. Sieger – alle beide. So ganz fair ist der Kampf dann trotzdem nicht, denn Leo hat an Gewicht und Größe doch einiges mehr zu bieten. Entwirrt man das Kampfkneul, erkennt man das keine blutigen Spuren der doch sehr scharfen Zähne zu entdecken sind. Die Zwei sind wirklich best buddies.
Deutscher Schäferhund Rüde | Australian Shepherd Rüde Größe: 60-65cm | 51-58cm Gewicht: 30-40kg | 25-32kg Lebenserwartung: 9-13 Jahre | 12-15 Jahre Charakter&Wesen: intelligent, lernwillig intelligent, arbeitswillig, hoher Bewegungsdrang braucht viel loyal, beschützend anhänglich, treu, Beschäftigung, Hüteinstinkt selbstbewusst, gutmütig nervenstark hoher Bewegungsdrang
Es war allerdings angebracht, auf der Hut zu sein, denn im spielerischen Übermut, könnte es schon passieren, einfach über den Haufen gerannt zu werden… Zum Glück funktioniert die Aerodynamik der Beiden in der Kurvenlage bravourös und würden jedem Elchtest standhalten.
Spitzbübisch konnte Paco den Knochen von Leo in seine Herrschaft bringen und wollte ihn dann partout nicht mehr her geben, was man als großer Kumpel doch irgendwie tolerieren kann.
Am nächsten Tag wurde ein Spaziergang anberaumt. Gut gerüstet mit meinem Fotorucksack war ich zur Stelle. Schleppe immer alles mit, um ja nicht nur das falsche Objektiv dabei zu haben. Am Kanal entlang ist immer ein spannender und entspannender Spaziergang möglich. Außerdem findet man stets Motive zum Fotografieren.
Zum Glück hatte ich das Teleobjektiv dabei. So konnte ich doch ein ansprechendes Foto von dem Silberreiher machen, welcher sich hoch oben in den Wipfeln eines Baumes nieder gelassen hat.
Ebenfalls mit dem Tele konnte ich einen Kormoran, einen Graureiher und Schwäne ablichten. Wenn die Albatrosse Wärme tanken und ihre Flügel ausbreiten, sieht das für mich aus, als wenn sie einen in den Arm nehmen wollen. Warum nicht. Eine Umarmung tut immer gut.
Haltungsnoten 10 – volle Punktzahl – perfekt bis zu den gestreckten FußspitzenBalanceaktWagemutig
Bestimmt wisst ihr alle was ich mit der Überschrift meine. Die Zeit zwischen Weihnachten (24.12.) und dem 6. Januar. Die Formulierung „zwischen den Jahren“ bezieht sich auf eine Lücke zwischen dem Mond- und dem Sonnenkalender. Das Mondjahr ist nur 354 Tage lang und damit elf Tage kürzer als der astronomisch korrekte Jahresverlauf der Erde um die Sonne. 12 Tage die dazwischen liegen.
Also die Zeit, wo man Zeit hat, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. 😉 Genau das haben wir auch getan. Ein Kurzbesuch von Lisa, Rico und Paco bei uns, war also geradezu perfekt und sooo schön.
Wir haben die 4 Gs probiert. Gemeinsam gekocht, gegessen und gespielt.
So kann ich euch zwei Spiele ans Herz legen. Zwei Kartenspiele. Zum einen „Hitster“. Auch wenn es ein Kartenspiel ist, braucht man das Handy dazu und eine diesbezügliche App, welche man sich kostenlos herunterladen kann. Es werden Titel angespielt, und DU musst wissen, oder erraten, in welchem Jahr der Song erschienen ist. Hast du recht, kannst du deinen Musik-Zeitstrahl erweitern. Wer noch schlauer ist und sogar den Interpreten und den Titel weiß, bekommt zusätzlich einen Chip. Mit den Chips kann man sich dann wiederum Songs erkaufen, welche zusätzlich Punkte bringen können.
Das andere Spiel heißt „Exploding Kittens“. Spielziel ist es, bis zum Schluss am Leben zu bleiben!!! Jeder Spieler bekommt eine bestimmte Anzahl Karten und eine Entschärfungskarte. Wenn man dran ist, muss man von einem Stapel eine Karte ziehen. In diesem befinden sich Explosionskarten. Zieht man eine und hat keine Entschärfungskarte mehr, explodiert man und scheidet aus. Mit Strategie, Taktik und einer (großen) Portion Glück, kann man das Spiel gewinnen. Eins ist auf jeden Fall garantiert. Der Humor kommt nicht zu kurz. Es macht unheimlich viel Spaß. Meine absolute Spielempfehlung.
Rico hat mir auch einen großen Wunsch erfüllt und mit mir zusammen Fotoprojekte umgesetzt. Mehr oder weniger erfolgreich. Die Wetterbedingungen allerdings waren passend. Doch nicht immer ist die ausgewählte Location auch die Richtige oder man muss Kompromisse eingehen und umswitchen. Zum einen habe ich mit Color-Wunderkerzen das Jahr 2025 in den Himmel geschrieben. Nach zwei Packungen Color-Wunderkerzen-Verbrauch war der vorletzte Versuch wohl auch der Beste. Nicht perfekt, aber das Resultat zeigen wir euch und mit diesem Foto sollen euch unsere besten Wünsche im Jahr 2025 begleiten. 365 Tage an denen du wirklich lebst und erfasst, dass du nur dieses Leben hast. 365 Tage mit vielen glücklichen Sekunden, Minuten, Stunden und Tagen, aber auch kritischem Denken und Fragen.
Am nächsten Abend stand dann „Das Verwunschene Buch“ und „Die schwebende Clementine“ auf meinem Wunschprogramm. Die Umsetzung hatte auch einige Tücken. So war es für mich fast unmöglich mich nicht zu bewegen und trotzdem die Seiten vom Buch umzublättern oder die Clementine schweben zu lassen. Immer wieder kam die Ansage von Rico… gewackelt… gewackelt…. gewackelt… Das lies sich noch einige Zeit fortsetzen. Wie eintönig… Beim Blick auf das Display der Kamera hatte er leider doch recht. Deshalb war die Geduld von Rico als Fotograf von Nöten. Doch letztendlich hat sich seine Durchhaltevermögen bezahlt gemacht und wir haben das gewünschte Foto in die Kamera gebracht.
Rico hatte auch noch eine Herzensangelegenheit. Sein Hund sollte als Model agieren. Paco kennt ihr ja schon. Ein sehr kluger und gelehriger Australian Shepherd. Kein Problem also, das Wunschfoto in den Fotoapparat zu bringen. Somit entstand die Fotoserie: „Paco, der durch das Papier springt“.
Hallo liebe Leser und Fotobegeisterte, wer hätte wohl gedacht, dass sich ein eingefleischter Clubberer im Vogtland versteckt 😉 und genau dieser, eine der schönsten und seltensten Sammlungen über den FCN (Fußball Club Nürnberg) sein Eigen nennt.
Zu eben diesem Experte war ich eingeladen, Fotos von ihm und seiner Sammlung zu machen, da sogar schon die Zeitung angefragt hat, um ihn zu interviewen. Genau diese Fotos durfte ich zu dem Beitrag beisteuern und diese werden in dem entsprechenden Artikel mit veröffentlicht.
Marc Huber aus Plauen, inzwischen in Insiderkreisen bekannt, als der Fachmann/Sammler vom FCN, gibt uns einen kleinen Einblick in sein umfangreiches Wissen und seine außergewöhnliche und ausgefallene Sammlung über diesen Fußballclub. Was macht seine Sammlung so außergewöhnlich? Es ist nicht die Menge allein und die Vollständigkeit, sondern eben auch, dass er Raritäten sein Eigen nennt, worum ihn so mancher beneidet. Er hat insgesamt über 1500 Hefte. Vereinszeitungen ab 1961. Von 1977 bis 1990 alle komplett. Stadionzeitungen ab 1951. Von 1974 bis heute hat er alle, bis auf ca. 45 Stück. Dabei sind 140 Hefte mit original Autogrammen auf dem Titelbild. Stadionzeitungen von Auswärtsspielen, über 400 von 85 verschiedenen Vereinen. Besonders an seiner Sammlung ist auch, dass er Hefte besitzt, welche von den Fußballern signiert worden sind. Dazu hat er 137 Hefte mit Autogrammen auf dem Titelbild von 87 verschiedenen Personen.
Für unsere einhundertstel.eu – Seite hat Marc Huber mich mit vielen Wissensfakten ausgestattet und mir auch eine interessante Episode verraten. So befindet sich in seinem Fundus sogar eine Eintrittskarte zu einem Spiel was nie stattgefunden hat. Wie es dazu kam…? Ich darf euch die Fakten dazu liefern. Hierbei geht es um das Relegationsspiel 1990/91. Nürnberg hatte am letzten Spieltag 1:0 in Wattenscheid gewonnen. Musste somit nicht in die Relegation, weil St. Pauli drittletzter geworden ist. Auf Verdacht wurden die Eintrittskarten schon vorher gedruckt, kamen aber nie zum Einsatz, da Nürnberg nicht in die Relegation musste, was die Verantwortlichen wohl nicht zu hoffen gewagt hatten. Nicht alle Eintrittskarten wurden vernichtet und somit befindet sich noch eine in Marcs Besitz. Hätte der FCN nicht gewonnen, hätte gleich am Montag darauf der Vorverkauf der Eintrittskarten starten müssen für das dazugehörige Relegationsspiel, welches am Mittwoch gelaufen wäre.
Zu seinen Followern (aktueller Stand 731) auf Facebook, gehören inzwischen prominente Sportler, Sportjournalisten, Fußballer, Comedy-Stars und so weiter. Allein in WhatsApp kommuniziert er mit 17 ehemaligen Spielern und 4 Journalisten. Im BR Fernsehen kam auch schon ein Bericht über ihn (oben ist der Link dazu). Ihr merkt also, Marc Huber und seine Sammlung ist definitiv einen Beitrag wert.
Der FCN war insgesamt neun Mal Deutscher Meister. Zuletzt allerdings… Ja, da muss man schon mal nachdenken, denn das ist einige Zeit her, war 1968. Schade, für alle FCN-Fans. Deshalb muss man als Clubberer ziemlich hartgesotten sein und viele Niederlagen verkraften können. Denn zur Zeit läuft es auch nicht so gut. Auf Rang 15 in der 2. Bundesliga und nahe am Abstieg in die 3. Liga.
Sein Eigentum kann er auch einen Flyer von einem Geisterspiel in Aachen 2004 nennen. Alemannia Aachen – 1.FC Nürnberg im Januar 2004, das erste Geisterspiel im deutschen Fußballs. Dieses Spiel fand ohne Zuschauer statt. Es wurde wiederholt, weil dem Nürnberger Trainer im ersten Spiel ein Bierbecher an den Kopf geworfen wurde. Zu dem Spiel ohne Zuschauer waren pro Verein nur 40 Personen zugelassen. Den Presseflyer mit 4 Seiten hat er vom FCN bekommen. Gewonnen hat übrigens Aachen mit 3:2.
Presseflyer Geisterspiel Aachen 4 Seiten – Foto von Marc zur Verfügung gestellt.
Außerdem hat er ein sehr seltenes Heft, FCN gegen Arsenal London Testspiel. Auflage 30 Stück. 27 gingen an ausgewählte Briten. Eins davon ist im FCN Museum, eins hat der Chef vom Museum. Das letzte Heft hat man Marc geschenkt. Als Anerkennung für seine Sammlung. Na wenn das nichts ist. Zu nennen ist auch unbedingt das Heft von 1961 Heft von der Deutscher Meisterschaft. Der Club ist da Deutscher Meister geworden. Es hat somit Seltenheitswert.
Für die Zukunft hat er noch sehr interessante Projekte in Aussicht und wer Clubberer ist, wie die Nürnberger ihren Fußballklub liebevoll nennen, kann gespannt sein.
Benefizspiel
Am 01. Juli diesen Jahres, findet in Weißenstadt ein Benefizspiel statt: „Kicken, um Leo zu helfen“. Viele ehemalige Sportler, welche Rang und Namen haben (z.B. Sven Hannawald-Skisprungweltmeister, Bastian Doreth-Medi-Bayreuth-Basketballspieler, Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski, Ex-Nationalspieler Dieter Eckstein – um nur einige zu nennen) werden dieses Projekt unterstützen und ihren sportlichen Einsatz vom Spielfeld aus zeigen. Mit dabei ist auch der Radiomoderator und Bayreuther Stadionsprecher Christian Höreth. Auch Marc Huber wird vor Ort sein. Aus seiner Sammlung spendiert er Hefte, die er nicht mehr braucht. Er lässt sie von Spielern original signieren, diese werden dann versteigert und der Erlös kommt ebenfalls dem schwerbehinderten Leo zu Gute.
Leo, ist ein 7 jähriger Junge, der seit seiner Geburt mehrfach körperlich und geistig behindert ist, weder sprechen, laufen oder krabbeln kann. Auch selbständig essen oder trinken kann er nicht und braucht eine Rundumbetreuung. Um einen Treppenlift in das kleine Einfamilienhäuschen seiner Eltern zu integrieren, braucht es Gelder, welche die Familie so nicht stemmen kann. Für diesen Zweck werden die Einnahmen aus dem Benefizspiel Leos Familie zu Gute kommen.
Folgende Fotos wurden von Marc zur Verfügung gestellt