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Kraniche – Sammelstation in Zingst

Ein sehr guter Freund, ihr kennt ihn auch (hatte den Beitrag über die Lofoten geschrieben), hat mir berichtet, dass sich im Oktober die Kraniche in Zingst sammeln, stärken und von dort nach Frankreich (Spanien und Nordafrika) aufbrechen.
Nun hatte ich gerade 3 Tage Urlaub und keine spannenden Unternehmungen geplant. Also kurzerhand paar Klamotten gepackt und auf ging es nach Zingst. So eine stattliche Anzahl von Kranichen wollte ich schon immer mal sehen. Ist es doch schon überaus sehenswert einen Schwarm Stare zu beobachten.
Dann muss das doch ein unglaubliches Glücksgefühl sein, diese wunderschönen, majestätischen und großen Vögel über einen drüber weg fliegend zu betrachten.

Google Maps meinte die Strecke ist in 5 Stunden und 48 Minuten zu bewältigen. Keine Hürde also.
Baustellen waren natürlich nicht eingeplant, sind aber in ausreichendem Maße vorhanden. Geplant hatten wir eine Übernachtung und am nächsten Tag wieder nach Hause zurück. Doch uns hatte es sooooo gut gefallen, dass wir noch eine Übernachtung dran gehängt haben.


Je näher wir unserem ursprünglichen Ziel kamen, desto unruhiger wurde ich. Schon von weitem konnte man Kraniche vorbeifliegen sehen. Paar wenige flogen auch fast über uns drüber und ich konnte mein allererstes Kranichbild machen. Man war das ein eindrucksvoller Moment.
Am frühen Nachmittag manövrierten wir unser Auto durch den Ort Hermannshof (Bertelshagen II bei Barth) und gleich beim Ortsausgangsschild konnten meine Augen die lang ersehnten Objekte erspähen? Ein abgemähtes Maisfeld mit vielen vielen Kranichen und immer noch flogen mehr dazu.
Unglaublich schön war das. Flugs die Kamera gezückt und schon konnte ich die Vögel des Glücks fotografieren.
Alle Köpfe der Vögel waren tief und auf der Suche nach Nahrung. Wir hatten gelesen, wenn sie die Köpfe in die Luft strecken und schauen, fühlen sie sich gestört. Dann ist man zu weit in ihre Intimsphäre gedrungen. Noch schlimmer ist es, wenn man sie unnötig verscheucht, denn durch den Flug verbrauchen sie unnötig Energie, welche sie für ihren Zug in den Süden brauchen.
Auch die Geräuschkulisse war unbeschreiblich und satt sehen konnte ich mich erst recht nicht an diesem Schauspiel.
Wenn sie zur Landung ansetzen, sieht das richtig lustig aus. Sie schweben so langsam zur Erde und ihre ausgebreiteten Flügel bilden den Fallschirm. Auch bei Adlern konnte ich das schon so beobachten.
Auch wenn mein 70-200 Objektiv mit Konverter Faktor 2,0 nicht mit den „großen“ Objektiven zur Wildlife Fotografie mithalten kann, habe ich keinen Grund zu meckern.
Freunde, es ist einfach unglaublich schön, diese Vögel zu fotografieren. Doch auch wenn dies nicht möglich wäre, ist es die Erfahrung dabei zu sein, die zählt. Zu spüren, zu sehen und zu fühlen. Dieser elegante Flug und die Landung, welche mich an Fallschirmspringer erinnert, ist so faszinierend.















Irgendwie konnte ich mich gar nicht losreißen. Doch ich wollte ja noch zum abendlichen Treffpunkt der Kraniche eilen um zu sehen, wenn sie alle einfliegen.
Deshalb sputeten wir uns und los ging die Fahrt.












Wir kamen rechtzeitig dort an und konnten, mit vielen anderen Leuten, einige Schwärme einfliegen sehen. Doch so richtiges Feeling kam nicht auf, weil wohl doch der Großteil der Kraniche nicht geflogen kamen. Außerdem war der Standort für mein Teleobjektiv und auch für viele Ferngläser nicht stark genug. Alle Blicke gingen sehnsüchtig gen Himmel in die Richtung aus der die Kraniche einfliegen sollten.
Nun, das Resultat könnt ihr hier sehen. Spektakulär ist was anderes.







Nachdem es anfing dunkel zu werden, konnten wir schweren Herzens der Wahrheit ins Auge sehen, dass die Kraniche nicht mehr auftauchen werden und es keinen Zweck mehr hatte, noch weiter zu warten.
Im Hotel „Seebrücke“ wurden wir schon erwartet und freundlich begrüßt. Das Abendessen war super lecker und müde von der Fahrt konnten wir dann recht schnell, in unserem hübschen Hotelzimmer (mit einer Dusche die den Namen auch verdient hat), in den Schlaf finden.

Früh morgens bin ich gleich an den Strand. Ein Muss im Urlaub, wenn man den Strand nicht mit vielen Touris teilen möchte. Wind der durchs Haar weht, Füße im Sand und Blick gen Horizont gerichtet.
Wahrhaftig, so fühlt man die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.
An diesem Morgen war es auch möglich, einen wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben und auf Fotos zu verewigen.
Ein Fotomotiv ist auch die Seebrücke (incl. der Tauchglocke) die im morgendlichen Sonnenlicht wunderschön geglüht hat.
Übrigens liegt das Hotel „Seebrücke“ nur hinter einer Düne und einer Straße. Man ist als ruck zuck am Strand.







Nach dem sehr sehr leckeren und reichhaltigen Frühstück war die Sonne auf Tauchstation gegangen und hat einem leichten Nieselregen Platz gemacht.
Trotz allem hatten wir uns ein Rad ausgeliehen um zur Hohen Düne zu radeln. Bevor einer von euch fragt, kein E-Bike, sondern noch ein echtes Rad mit Muskelkraft zu betreiben.
Was natürlich den Nachteil hat, dass man nicht so zügig voran kommt, aber eben auch mehr von der schönen Landschaft wahr nimmt. Wir haben sowieso öfter das Rad an die Seite gestellt. Fotomotive gibt es in Hülle und Fülle.
So war es auch nicht verwunderlich, dass wir nicht rechtzeitig den Durchgangsweg passiert haben und ab 15:00 Uhr aufgrund der Kraniche dort nicht weiter durften. Der Zugang war gesperrt.
Also alles wieder zurück, ohne die Hohe Düne gesehen zu haben. Der Nieselregen hatte deutlich zugenommen und wir kamen ziemlich durchnässt im Hotel an.
Zum Abendessen ging es in die „Strandkate“. Mehr Zufall als gewollt. Kurz vor Küchenschluss wurden wir sehr freundlich empfangen und durften auch noch Essen bestellen. Die Ofenkartoffel hatte es uns angetan und war dann auch sehr lecker. Ein echtes Highlight die Gaststätte und sehr zu empfehlen. Alle Mitarbeiter waren ausgesprochen zuvorkommend und nett. Das eigentlich anvisierte Lokal, „Zur Alten Filmkiste“ hatte geschlossen.





Graureiher






Kormorane


Oh, Stare gibt es hier auch…




Wo kommen die denn jetzt her…Wildgänse

Der könnte glatt in eine Filmkulisse mit eingebaut werden.


Nächster Tag.
Vor dem Frühstück bin ich wieder an den Strand. Den schönen Sonnenaufgang musste ich mir dieses Mal allerdings denken. Wiederum ist es auch so schön, den Wellen zuzuschauen und seinen Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
Als der Magen seinen Unmut kundgetan hatte, ging es zurück zum Hotel und nochmal das leckerste Frühstück genießen, das ich seit langem hatte.
Aufbruch war dann nach dem Frühstück.
Auf dem Heimweg wollten wir unbedingt noch nach Ahrenshoop und dort den Strand anschauen. Zum Glück, denn dort hatten wir noch ein Erlebnis der besonderen Art.
Zuerst ging es aber an den Strand. Von dort soll man spektakuläre Sonnenuntergänge beobachten können.
Der Strand ist bezaubernd mit der Steilküste und im Vordergrund die bewachsenen Dünen, das herbstlich gefärbte Laub der Sträucher und dort angespülte Baumstämmen. Oh ja, da kann man sehr viel Zeit verbringen.
Doch die eigentliche Überraschung kam ja erst noch.



So von oben herab


Alle meine Möwen, schwimmen auf der See… (Wer kennt das Kinderlied?)




Irgendwer stört immer im Bild







Und jetzt möchte ich diese paar unglaublichen Minuten mit euch teilen. Seid gespannt!!!
Als ich die Treppe hoch kam wurde ich mit Zeichensprache gewarnt, dass ich mich sehr langsam und unauffällig bewegen soll.
So richtig war ich gar nicht bei der Sache und konnte kaum glauben, als mir ein junger Fuchs entgegen gelaufen kam. Die Kamera hatte ich noch in der Hand. Lasst es mich mal so sagen… Perfektes Motiv aber das Objektiv nicht.
Gewagt, aber langsam ließ ich den Rucksack auf den Boden gleiten und wechselte das Objektiv.
Todesmutig (ich hätte ja auch gefährlich sein können) lief Herr Reineke trotzdem genau auf mich zu und dann an mir vorbei weiter den Weg entlang. Schaut ihn euch an! Was für ein hübscher Kerl. Ich schwöre, wenn ich ein Stückchen Fleisch gehabt hätte, er hätte es mir aus der Hand gefressen. Meine Aufregung könnt ihr deutlich an folgendem Foto entdecken, da es nicht perfekt scharf ist.


Handyfoto… Bestimmt wollte er sehen, ob ich was zu fressen für ihn habe.

Seht ihr wie dicht er an mir vorbei ist (auch ein Handyfoto)?


Dann war er erstmal verschwunden. Dermaßen aufgedreht konnte ich mich aber noch nicht entschließen zum Auto zurück zu gehen. Meine Geduld wurde belohnt und der süße Fuchs ließ sich nochmal in einem Grundstück in der Nähe blicken. Gar nicht satt sehen konnte ich mich an ihm. Bevor er dann endgültig verschwand, konnte ich noch einige Fotos machen.



Nun war ich restlos glücklich und beschwingt und wir konnten die weitere Heimreise antreten.


Zum Abschluss noch die Bilder vom Strand in Ahrenshoop.



Füße sind nass geworden










Fazit: Zwei wunderschöne Tage mit vielen außergewöhnlichen Momenten und Erlebnissen, die ich nie wieder vergessen werde und die mir so unendlich viel gegeben haben.
P.S. Unsagbar traurig ist es, was den Kranichen zur Zeit passiert. Er gilt als der Vogel des Glücks und jetzt braucht er es selbst. Sehr viel sogar. Tragisch, dass die glücklichen Trompetenrufe der Kraniche, jetzt wie eine Todesmelodie klingen. Die majestätischen Flüge der Kraniche so getrübt werden, von den deprimierenden Meldungen über das jämmerliche Ableben der Vögel.
Ein unsagbares Gefühl von Trauer beschleicht einen, dass man vor Kurzem noch diese bezaubernden Vögel fotografiert hat und jetzt verenden soooo unendlich viele von ihnen. Selbst wenn sie nicht bei uns sterben, sind sie nicht sicher. Denn die Vogelgrippe grassiert auch in Frankreich und Spanien. Viele tausend Kraniche werden wohl noch ihr Leben lassen müssen.



Eckernförde an der Ostsee

Moin, das ist die Begrüßung oben an der See. Sogar ganztägig.

Doch noch bevor wir am Ziel ankamen, also quasi im Vorbeifahren, kann man schon wunderschöne Motive vor die Linse bekommen.


Jetzt aber erstmal ein „Hallo“ an unsere lieben Leser und Fotofreunde und alles Gute fürs neue Jahr!
Schon lange gab es keinen Beitrag mehr über einen Fotourlaub. Lang, lang ist´s her. Leider. Doch letztes Jahr hatten wir das Glück, in Eckernförde, bei einem sehr lieben Freund, einen wunderschönen Urlaub verbringen zu dürfen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. In seinem Häuschen konnten wir uns 10 Tage erholen und die wunderschöne Gegend dort genießen. Gar nicht weit entfernt befindet sich der sehr schöne Sandstrand. Auch die Sonne hat sich gefreut uns dort begrüßen zu dürfen und hat uns mit ihren warmen Sonnenstrahlen reichlich verwöhnt.

Meerjungfrau-4 m hohe Nixe aus Metall (1999) – strahlt Fruchtbarkeit und Vitalität aus – sollt ursprünglich im Kurpark einen Platz finden, doch der Künstler (Eckard Kowalke) forderte einen Platz am Strand – wo eine Meerjungfrau schließlich auch hingehört.
Eckernförde – Wasserski
Riesenrad-Spiegelung im Wasser

So konnten wir uns auch vergnüglich in das glasklare Wasser (ohne Quallen) stürzen und unser Schwimmdefizit aufwerten.

Auch die neue Trendsportart Stand-Up-Paddling durften wir ausprobieren. Ganz so einfach wie es scheint ist es nicht, aber doch für Jedermann (wenn man gesund ist) erlernbar. Auf angenehme Weise kann man so sein Gleichgewichtstraining absolvieren.

Steigt man unfreiwillig im tiefen Wasser ab, ist es gar nicht so leicht, wieder aufs Brett zu kommen.


Auch am Strand kann man sich körperlich betätigen. So konnten wir unsere Wurfscheibe mächtig auf Reisen schicken. Und auch das Kind im Manne kam nicht zu kurz und es wurde eine Kleckerburg gebaut.
Per Pedes haben wir dann das Umfeld von Eckernförde erkundet. Für weitere Strecken durfte dann das Auto seinen Beitrag leisten.

Eckernförde ist eine 700 Jahre alte Hafenstadt, liegt in Schleswig-Holstein und hat ca. 22.798 Einwohner.
In Eckernförde befindet sich auch der einzige Tiefwasserhafen der Deutschen Marine, die hier einen großen Stützpunkt hat. Mit 17,50 Meter Wassertiefe an der östlichen Außenmole eignet sich der Hafen auch gut für U-Boote, weshalb hier das 1. U-Boot-Geschwader stationiert ist. Es ist daher nichts ungewöhnliches, unterwegs auch mal eines der U-Boote vor Eckernförde zu erblicken. Und genau dieses Glück hatten wir. Dazu kam noch, dass sich auch die Besatzung gezeigt hat, um uns mit abenteuerlichen Sprüngen vom U-Boot aus ins kühle Nass zu erfreuen.

Auch wenn die Sonne hinterm Horizont verschwunden ist, findet man in Eckernförde viele tolle Fotomotive.

Innenstadt Eckernförde – Marktplatz

Kulinarische Köstlichkeiten gab es dort auch reichlich.
So konnten wir, die doch sehr zahlreich vorhandenen Bäcker in Eckernförde, schon zum Frühstück testen und mit frischen Brötchen in den Tag starten. Dies war auch notwendig, denn die Kamera und das dazugehörige Equipment hat an Gewicht doch einiges zu bieten.

Auch früh morgens, gleich wenn die Sonne sich auf den Wege macht, oft noch Nebel über der Landschaft liegt, gelingen verträumte und magische Fotos.

Um Kiel kennenzulernen, gaben wir unserem Autoschnuckelchen den Auftrag uns heil dorthin zu bringen. In 26 min von Eckernförde aus haben wir das Ziel Yachthafen erreicht.
Im elMövenschiss, einem Restaurant, beflügelte ein Fischgericht unsere Gaumenfreuden. Auch der Nachtisch bekommt die Note 1. Von dort aus hat man einen sehr schönen Blick zur Ostsee und kann den Booten und Schiffen in Gedanken folgen. Ob man seine Gedanken nun einem Kreuzfahrtschiff oder einem anderen Boot hinter her schickt, spielt dabei keine große Rolle.


Auch andere Strände können sich dort durchaus sehen lassen. An der Geltinger Bucht gab es den sehr hübschen Leuchtturm Falshöft zu bestaunen. Der Strand dort ist steinig aber dafür auch nicht so überlaufen mit Touristen. Das wir auch welche sind, zählt hier nicht…

Den bekannten Leuchtturm Westerhever haben wir einen Besuch abgestattet. Nur von weitem, aber gerade deshalb optimal dafür geeignet ein lustiges Foto mit ihm in Szene zu setzen.

Der Strand in St. Peter Ording (Nordsee), welcher soooooo breit ist, dass man denkt man kommt gar nicht mehr ans Wasser, wurde von uns erst abends besichtigt. Dabei sind wir barfuß durch den extrem weichen Sand gelaufen. Man hatte das Gefühl, man würde auf Wolken drüber schweben. Ein tolles Gefühl.

Auf dem Weg nach St. Peter Ording kamen wir auch landschaftlich voll auf unsere Kosten. Es ist eine herrliche Gegend dort und wenn man so fotobegeistert ist, wie wir es sind, steigt man öfter aus seinem Auto aus, kommt nur schleppend voran, dafür aber kann man die herrlichen Gegenden aufs Bild bringen und auf sich wirken lassen.

So Abenteurer wie wir es sind, mussten wir auch noch einige andere Strände in der näheren Umgebung in Augenschein nehmen. Der Strand in Lindhöft wurde unser Freiluftgrillstrand. Mit unserem Grill (den unser Gastgeber mit eingelegten Fleisch bestückt hat) bewaffnet, zogen wir los um dort einen gemütlichen Grillabend zu verbringen. Und so ließen wir uns die kulinarischen Schmankerl schmecken und es gab nicht nur Gaumenfreuden, sondern auch fürs Auge was. Nämlich einen phantastischen Sonnenuntergang.

Und da es eben überall nette Mitbürger gibt, die sich um das Wohl anderer kümmern, wurden wir von den Strandsicherheitswärtern kontrolliert, ob wir auch ja keine offene Feuerstelle haben. Ein Grill war kein Problem und so zogen sie unverrichteter Dinge wieder ab.

Vom Ostseebad Damp hat doch sicherlich der Eine oder Andere von euch schon gehört. Dort haben wir dann auch einige Zeit verbracht und ein nettes Ehepaar kennengelernt, welches unsere Fotodienste in Anspruch nahm und uns danach mit einem leckeren Cappuccino belohnt hat.

In Noer, gleich in der Nähe vom Strand, gab es einen Imbiss, bei dem wir sehr leckere Burger verspeist haben. Falls ihr mal dort vorbei kommt, dann empfehle ich euch unbedingt einen Stopp einzulegen und dort was zu essen. Die Burger mit den Kartoffelspalten waren super lecker und echt günstig. Dazu kam noch, dass die Bedienung sehr nett war und wir dort auch noch frische Erdbeeren gekauft haben, welche sehr lecker waren.

Die Steilküste mit Strand in Karlsminde/Waabs war wie der Name schon sagt, sehr steinig. Nichts desto trotz hat es uns dort sehr gefallen. Krabben gab es dort auch. Mit einer toten Krabbe entstand dann eine kleine Fotosession. Der ging es wie vielen berühmten Leuten, dass sie erst im Tode an Ruhm erlangte.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist EH1_9421.jpg

Lagerfeuer machen ging dort auch sehr gut. Fast bis zum Strand kann man da mit dem Auto fahren. Die Nachtaufnahme mit dem Mond und dem Leuchtstab entstanden auch dort.

In Kappeln lag ein sehr schönes Segelboot, welches wunderschön beleuchtet war und durch den Mond im Hintergrund, uns gespenstisch verzaubert hat.

Ebenfalls gab es eine Windmühle zu bestaunen.

Beim Strand in Waabs haben wir einen Mann getroffen, der sein kleines Boot im Wasser, Nähe Strand angebunden hatte und dieses durch die Wellen eines, in einiger Entfernung, vorbeifahrenden Schiffes arg hin und her geschleudert wurde. Da merkt man wieviel Kraft doch das Wasser hat und man leicht zum Spielball der Wellen wird.

Beim Strand in der Gemeinde Waabs gab es abends leider nichts mehr zu Essen als wir ankamen. Zu lange hatten wir uns vorher bei den Steingräbern aufgehalten.

Der Leuchtturm Bülk war natürlich auch ein Foto wert. Die Gegend dort, auch wunderschön zum spazieren/wandern gehen.

Steilküste Stohl – Hier war gerade ein Brautpaarshooting in Arbeit. Das Brautpaar haben wir natürlich auch gesehen und fotografiert. Da ich aber keine Lust hatte zu fragen, ob ich das Foto posten darf, bleibt es auf meiner Festplatte.
Aber auch sonst gab die Kulisse einiges an Motiven her.

Die Leute einer Feuerwehr ließen ihr Motorboot zu Wasser. Doch der Motor wollte nicht so wie er sollte und so durfte einer der Männer das Boot ziehen. So nach dem Motto „Wer sein Boot liebt, der zieht“

Möwen fanden das auch ziemlich praktisch und ließen sich darauf nieder.

Auch die Strände in Surendorf und bei Aschau gaben einiges an Motiven preis. Da ich aber nicht mehr genau weiß (wir waren an so vielen verschiedenen Stränden), welches Foto zu welchem Strand gehört, lasse ich euch einfach die Fotos genießen. Egal wo an der Ostsee, es gibt so unendlich viele schöne Strände und Möglichkeiten Fotos zu machen oder die Zeit so zu verbringen wie es einem gut tut.
So kann man doch auch immer und überall ein bisschen Spaß und Freude in seinen Alltag bringen und mit lustigen Szenen aufpeppen.
Bei der Menge an Fotos war es dann auch wieder sehr schwierig, sich für eine kleine Auswahl zu entscheiden.

Und egal ob man gegen die Sonne fotografiert, oder mit der Sonne, oder natürlich auch wenn sie uns mal im Stich lässt und gar nicht scheint, lassen sich interessante Fotomotive finden. Lasst euerer Fantasie nur freien Lauf!

Außerdem bieten sich auch unzählige Tiere, Pflanzen oder Gegenstände an und können fotografiert werden. Man muss nur beobachten und sich Zeit nehmen.


Fazit: Das war ein Urlaub mit 1000 Fotomomenten…Herrlich, überall wundervolle Motive und Zeit diese zu genießen. Was möchte man mehr…?
Na, habt ihr schon Lust auf die Ostsee bekommen…?

Urlaub in Heringsdorf Teil 3

Tag 3 und Tag 4

Laut Wetterapp brauchten wir uns früh nicht so zeitig aus den kuschligen Bett zu entfernen, denn es würde sich sowieso nicht lohnen auf den Sonnenaufgang zu warten, da er eh hinter grauen Wolken versteckt sein würde. Wir hatten ja auch schon den Tag davor unheimliches Glück mit den Sonnenaufgang gehabt.
Um 08:00 Uhr waren wir aber im Frühstücksraum um uns genüsslich an den leckeren und vor allem umfänglichen Angeboten zu ergötzen. Für mich ist ein leckeres Frühstück in schöner Umgebung im Urlaub sehr wichtig. Meine Erwartungen wurden dort mehr als erfüllt.


Zum Kaffeetrinken haben wir von den netten Hotelbesitzern einen Geheimtipp bekommen. Ganz versteckt im Wald gab es ganz in der Nähe, aber aufgrund der Wettersituation doch für uns mit dem Auto angefahren, ein Café „Forsthaus Fangel“ welches noch mit dem Charme wie aus DDR-Zeiten punktet.

Der Kellner war sehr nett, doch leider brachte er mir einen Kaffee statt einen Kakao.
Nicht so schlimm, so konnte ich mal testen ob der wirklich so gut ist wie er angepriesen wurde. Und lecker war er schon. Die Auswahl an Torten war schon sehr umfangreich und wir konnten uns gar nicht so einfach für ein Stück entscheiden. Rico musste mal wieder übertreiben und hat sich zwei Tortenstücke einverleibt. Ich hatte mich für den Pflaumenkuchen (hat sehr gut geschmeckt) entschieden und dazu gab es einen riesigen Klecks Sahne, welche sehr sehr lecker war.

Um für das Abendessen wieder genügend Hunger und Appetit zu bekommen, mussten wir noch irgendwas mit Bewegung tun.
Also ging es, trotz das aus den Wolken nasses Zeug runter kam, mit dem Fahrrad an den Strand.

Dort hab ich meine Schuhe ausgezogen und bin barfuß durch den Sand, direkt am und teilweise im Wasser lang. Herrlich, wenn das Wasser die Füße umspült, wenn man den Sand unter den Füßen spürt und der Wind einen eine herrliche Brise um den Kopf weht. Schließlich hat man sonst ja immer Schuhe an. Irgendwie glaube ich, ist das das auch der Reiz wenn man die Dinger ausziehen kann und einfach die Natur spürt.

Zum Abendessen griffen wir voll zu und gönnten uns Zanderfilet mit Bratkartoffeln und Salat. Mann, der war sowas von lecker, sag ich euch. Um das Ganze abzurunden, gönnten wir uns dazu auch ein Glas Wein.

Nächster und sozusagen schon letzter Tag und somit auch Abreisetag

Dieses Mal kündigte die Wetterapp einen hervorragenden Sonnenaufgang an. Das war für uns das Zeichen wir müssen unbedingt zeitig raus um den ja nicht zu verpassen.
Wir sind aber nicht an die Ostsee runter sondern haben uns einen Platz gegenüber vom Hotel gesucht und wollten die Sonne hinterm Hotel aufgehen sehen.
Ein Fuchs kreuzte zu so früher Stunde auch unseren Weg. Nun, ein Foto gibt es von ihm nicht, da wiedermal unsere Kamera noch im Rucksack war.
Hinterm Hotel stieg dann die Sonne wie erwartet im blauen Himmel auf.
Die Pferde auf der Koppel gleich vorm Hotel grasten auch gemütlich vor sich hin und wurden sanft von den Sonnenstrahlen begrüßt.
Wenn so der Tag beginnt, ist das einfach wunderbar.

Gothensee

Weil wir so früh schon so fleißig waren, hatten wir auch wieder richtig Kohldampf und konnten das Frühstück kaum erwarten.
Somit wurde das auch nochmal ausgiebig genutzt.

Um die Sonne noch einige Zeit auf unserer Haut zu spüren, ehe wir unsere Heimfahrt antraten, gönnten wir uns im angrenzenden großen Garten noch ein bisschen Ruhe. Gemütlich ließen wir uns dazu auf den Gartenliegen nieder und richteten unseren Blick gen Himmel und zum See. Da entgeht einen echt was, wenn man sich dort nicht einen Urlaub gönnt.

Eine traumhafte Gegend dort und vom Hotel aus herrlich zum wandern und erholen.

Auch die schönste Auszeit ist mal vorbei und so traten wir gegen Mittag unsere Heimfahrt an. Auch nach Hause kamen wir nur langsam voran und konnten uns wieder einige Zeit in Baustellen aufhalten. Doch noch pünktlich vor Sonnenuntergang kamen wir in der Heimat an.

Fazit: Eine herrliche Auszeit vom Berufsstress. Das „Hotel am Gothensee“ ist sehr zu empfehlen. Nicole und Heiko, die beiden Hotelbesitzer, waren sehr sehr nett und haben uns die Zeit dort unvergesslich werden lassen. Ein sehr leckeres und vielfältiges Frühstück welches keine Wünsche offen lässt. Fahrräder kann man ausleihen. Auch zum Abendessen bietet die Speisekarte sehr leckere Angebote und das Zanderfilet war nicht nur ein Augenschmaus sondern auch für den Gaumen ein Genuss.
Und mit netten Wünschen, von den Hotelbetreibern, für die Heimfahrt ist uns eins gewiss…
Wir kommen bestimmt mal wieder.

Ihr habt die beiden ersten Teile verpasst?
Teil 1
Teil 2