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Türkschacht-Denkmal in Zschorlau

Folgendes Foto habe ich bei Radio R.SA eingeschickt, um bei der Teilnahme Sachsen-Kalender 2024 teilzunehmen.
Unter den 30 besten Fotos, welche die Jury ausgewählt hat, war mein Foto dabei.
Danach wurden, durch zahlreiche Stimmabgabe, die 12 beliebtesten Motive ausgewählt, welche in den Kalender kommen.
Nun, es hat leider nicht sollen sein. Mein Foto war bei Voting-Schluss an 14. Stelle. Schade…
Ich bedanke mich trotzdem bei Allen, die für mein Foto gestimmt und mich unterstützt haben.

Wen es interessiert, das Motiv zeigt das Türkschacht-Denkmal in Zschorlau. Es steht in einer schönen Gemeinde im Erzgebirge in Sachsen.
Dieser eiserne Förderturm (18 m hoch) ist ein Relikt vom Bergbau im Erzgebirge und wurde 1982 zum Denkmal erklärt. Durch ihn wurden Kobalt, Nickel, Silber, Wismut und zum Schluss auch Uranerz gefördert.
Er ist vermutlich der älteste noch erhaltene Förderturm in Deutschland.

Schnitzkunst in Perfektion

Auch heute werde ich euch wieder überraschen, mit einer Sensation in Krippenschnitzkunst.
Die Schnitzmeister, dieses Kunstwerks, weilen leider nicht mehr unter uns. Doch ihre Kunst lebt weiter und
weiter und weiter.
Vielen Menschen hat sie schon ein Staunen sowie auch Begeisterungsrufe entlockt. Mit ungläubigen Blicken schaut man sich die abendländische Szene an und denkt immer wieder „was für Arbeit steckt da wohl drin?….wieviele Stunden Schweiß, um diese einzigartigen Schnitzfiguren entstehen zu lassen und Leben einzuhauchen?“
Das alle Figuren mit Hand geschnitzt sind, muss ich vielleicht gar nicht erwähnen, aber solche Detailgenauigkeit, Phantasie und Individualität bringt keine Maschine zustande. Jede Figur ist unverwechselbar, einzigartig.
Ob Maria, Josef oder Jesus (als Baby), also die Geburt Jesu, die Schafherde, der Engel, die vielen verschiedenen Tiere oder auch das Lagerfeuer, der Brunnen, der Stern mit Schweif und so weiter. Alles wurde mit Hingabe, Leidenschaft und viel Geduld erschaffen.

Zwei Menschen, Vater und Sohn – Otto und Manfred Strobel (aus Ellefeld/Vogtland), die gemeinsam, jede freie Minute ihrer Freizeit (in über 3 Jahren-von 1960 bis 1963) in dieses außergewöhnliche wunderschöne Krippenkunstwerk gesteckt haben.
Ihre ursprünglichen Berufe hatten mit Schnitzereien nichts zu tun. Umso unbeschreiblicher ist es, was sie da gemeinsam für ein einzigartiges Meisterwerk geschaffen haben. Ganz zu schweigen davon, dass man dafür wirklich schnitzen können muss.


In den letzten 5 Jahren, wurde die Weihnachtskrippe im oberen Schloss in Ellefeld ausgestellt. Die zwei Meister gaben es dorthin als Leihgabe, um vielen Menschen Freude zu machen. Doch jetzt muss dieses grandiose Werk leider in Kartons verschwinden, da im Schloss Renovierungsarbeiten anstehen.

Beeindruckend ist vor allem auch die Größe des Kunstwerks. Mit 3,00m Breite; 1,50m Tiefe und 0,80m Höhe, braucht die Krippe entsprechend Platz, um voll zur Geltung zu kommen. Darum wäre es sehr schön, wenn sich eine Kirche (z.B. die Frauenkirche in Dresden) ein Museum oder eine andere Institution melden würde, welche die räumlichen Möglichkeiten dafür bieten kann.

Wer also eine Möglichkeit hat, dieses Schnitzkunstwerk in gebührendem Rahmen zu präsentieren, kann sich gerne bei mir (bzw. uns) melden. Zu schade wäre es, wenn es keine Möglichkeit gäbe, diese einzigartige Krippe, wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Liebe Besucher unserer Website. Bitte meldet euch, wenn Ihr eine Möglichkeit wisst, wo dieses wundervolle einzigartige Krippenkunstwerk in Zukunft ausgestellt werden kann!

Lichtshow

Heute folgt die Fortsetzung Fotografie-Abend mit Rico.

Ähnliche Wettervoraussetzungen wie den Abend davor. Kalt, dunkel und nass. So kam Ricos selbst designter und programmierter Pixelstick (ein Stab mit vielen leuchtenden LEDs) zum Einsatz. Wurde auch Zeit, meinte er, da er ihn schon länger nicht mehr in Benutzung hatte. Zuletzt bei den Hochzeitsfotos im September 2019.

Dieses Mal ging es nicht direkt in den Wald sondern gegenüber auf die Wiese, denn dort war genug Freiraum um uns künstlerisch auszutoben.

Rico hatte schlauerweise schon paar super schöne Effekte auf den Leuchtstab programmiert. Nun blieb nur noch die Kamera auf dem Stativ zu montieren und zu positionieren.
Den Regenschirm konnten wir zum Glück dann doch wieder einpacken und los ging es.

Sobald die Kamera ausgelöst wurde, gab Rico das Signal zum Loslaufen. Dann hieß es gleichmäßig und geradeaus gehen. Dabei den Leuchtstab gerade halten oder so schwenken, dass das Motiv zustande kommt, welches wir uns vorher ausgesucht hatten. Durch die lange Belichtungszeit wird so die Person auf dem Foto nicht mit erscheinen, welche durchs Bild läuft. So kann man Muster und sogar richtige Gemälde in die Landschaft zaubern.

Wir hatten mächtig Spaß dabei, weil das hier alles einfacher klingt, als es ist, wenn man im Dunklen über eine unbeleuchtete buckelige Wiese läuft und gar nicht sieht wo man hinläuft.
Außerdem hatte auch der Pixelstick in der Kälte ab und zu Ladehemmung…

Einige Fotos haben wir aber direkt mit uns im Bild gemacht. Da hießt es halt dann die Zeit ganz still zu stehen, die man zuvor auf der Kamera eingestellt hat.

Egal wie viele Versuche wir unternommen haben, es hat uns riesigen Spaß gemacht und ich bin Rico sehr dankbar, dass er mir diese zwei wundervollen Abende mit Fotografie-Zeit geschenkt und bereichert hat.
So kam ich auch an diesem Abend glücklich und zufrieden nach Hause. Danke Rico!!! Denn am nächsten Morgen schon hieß es „Auf Wiedersehen!“ Komm bitte bald wieder!

Fazit: Sind das nicht richtig coole Muster, die man mit so einem Leuchtstab zaubern kann? Ich jedenfalls bin begeistert. Ganz davon abgesehen, wieviel Spaß es macht, mit ihm Muster in die Landschaft zu malen.