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Nackte Jungfern / Zicklein in Drebach

Heute ist Ostersonntag. Für Drebach wurde der Höhepunkt der Krokusblüte erwartet.
Wir also unser Fotozeug zusammengepackt und da heute ja auf Sommer-
zeit umgestellt wurde, ziemlich spät zum Ort Drebach gefahren.
Das Wetter war endlich, wie versprochen, sonnig.
Rico war leider etwas kränklich. So konnte ich mich uneingeschränkt der
Blütenfotografie widmen. Lediglich zu ein paar Zickleinfotos konnte er sich
überwinden. Die waren auch wirklich zuckersüß und dann fast die größere
Attraktion. Das sahen auch die meisten anderen Gäste so, die eigentlich
die Krokuswiesen bestaunen wollten. 7 ha sollen die Krokusse (genannt auch
„Nackte Jungfern“) bedecken.

Krokuswiesen097
Krokuswiesen in Drebach

Damit ihr eine kleine Ahnung bekommt, wie viele Krokusse dort jedes Jahr zu sehen sind (und das auf mehreren Wiesen entlang eines Weges).

Krokuswiesen007

Aber viel mehr verzaubert haben uns die kleinen umhertollenden Zicklein. Es war einfach nur herzallerliebst ihnen beim spielen und toben zuzuschauen. Wie ihr sicherlich aus den vielen Fotos herauslesen könnt, war dieses kleine Böcklein unser Liebling.

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Zum Abschluss hier noch weitere unserer schönsten Fotos von diesem Tag

Krokuswiesen017

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Auf Schmusekurs

Fazit: Die Krokuswiesen in Drebach sind durchaus sehenswert.
Beeindruckend wie viele Krokusse es zu sehen gab.

 

Wie die Natur erwacht

Diese Ansicht des Fotos soll mich auf meinem Fotografieweg begleiten.
Bei verschiedenen Situationen werde ich dieses Bild festhalten.
Auch schon im Beitrag „Ein Hauch von Frühling, oder doch noch Winter“
war ein Foto dabei.
Landschaft4

Ob noch die letzten Eisfotos oder schon Frühlingsfotos.
Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Dieses Jahr hat das Wetter ja ziemliche
Kapriolen gemacht. Im Winter zu warm und jetzt im März zu kalt.

Mufflons!

Vor nicht all zu langer Zeit, da fuhren wir mit dem Auto zu einem unserer Ziele für ein Shooting (ich glaube es war ein Levitationsshooting).
Da sahen wir während der Fahrt draußen auf dem freien Feld eine große Herde Mufflons. Sofort fuhren wir an die Seite und hielten an.
Ich sprang aus dem Auto und lief zum Kofferraum. Packte schnell die Kamera aus und wechselte zum Teleobjektiv.
Die Herde, welche eigentlich auf dem Weg war um die Straße zu überqueren um in den Wald auf der anderen Seite zu kommen, war plötzlich verwirrt. Alle Tiere blieben stehen als sie uns bemerkten. Ganz durcheinander wussten sie plötzlich nicht mehr ob sie jetzt nun trotzdem weiter rennen sollten oder nicht.
Wir liefen langsam und vorsichtig seitlich neben der Herde aufs Feld um einen bessere Position zu bekommen. Langsam setzte die Herde zum Rückzug an. Doch auf einen Schlag entschieden sie sich doch anders und liefen Richtung Straße. Über die Straße „flogen“ sie dann fast schon drüber.
Einer nach dem anderen machten einen Wahnsinns-Sprung über die Straße und flüchtete in den Wald auf der anderen Seite.

Das war echt beeindruckend so etwas zu sehen.
Kaum zu glauben wie hoch die springen können.Mufflon019