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Streifzug durch den Winter

Es gab doch tatsächlich einige Leute, die sich endlich mal wieder einen richtigen Winter gewünscht hatten.  Wie er früher immer war. Mit viel Schnee. Jetzt ist er da und hält uns eisern fest. Die Heizkosten werden wohl dieses Mal ins unermessliche steigen… 😉
Nun hab ich mich hier in  Plauen und auch um Plauen herum auf einen Streifzug durch die Winterlandschaft begeben. Das Wochenende war knackig kalt und überall war Schnee. Dick eingemummelt mit einer Leggings unter den Hosen, Mütze, Schal, Handschuhe und dicken Stiefel sollte es reichen, den kalten Temperaturen Einhalt zu gebieten. 
Gleich Vormittag ging es los. Nur viel raus um auch ein bisschen Vitamin D einzufangen und den Körper vor einer Winter-Depri-Phase zu beschützen. 

In Oelsnitz ging meine Fotosafari zuerst zum Stadtbad. Dort fließt die „Weiße Elster“ entlang, welche ich auch gleich als erstes Fotomotiv auserkoren habe. 
Die Sonne  war voll in Action und so konnte ich außerdem einen Baum gegen die Sonne fotografieren. 
Weiter ging mein Spaziergang zu dem kleinen künstlich angelegten Berg welcher den Kindern im Winter als Schlittenabfahrt dienen soll und auch dient. 

Mit dem Auto ging es am Nachmittag dann noch nach Schöneck. Dort bin ich zum Rodelhang gelaufen, der sich in unmittelbarer Nähe des IFA Ferienparks befindet. 
Ganz versunken in der wunderschönen Landschaft war dann ein Pärchen welches sitzend auf einem Schlitten den Blick hinunter ins Tal gleiten lies.
Meine Fotolinse blickte dann noch in die Sonne als sie langsam durch die Häuser lugte und sich in Richtung Horizont neigte.

Am Sonntag bin ich wieder zum Reusaer Waldhaus von wo aus man den schönsten Blick über Plauen hat. Dort war dann auch wieder einiges los. Alleine ist man dort bestimmt fast nie.

Rico war in Freiberg unterwegs und hat dort Winterfotos geschossen. Leider war ein gemeinsamer Ausflug nicht möglich. So haben wir uns eben in verschiedenen sächsischen Landesteilen aufgehalten. Ricos  Fotos seht ihr bald auch hier auf unserer Website. Er möchte einen eigenen Beitrag für seine Fotos…;)
Auf jeden Fall ist hier dann genug Platz für die vielen Fotos die ich dem Winter entlockt habe. Sicher ist Quantität nicht gleich Qualität. Doch gab es so viele Pflanzen und Landschaften die gerufen haben: „Knips mich! Knips mich! Sonst ist es zu spät! Denn der Moment, er vergeht!“
Mal schauen ob Freiberg auch so viele schöne Fleckchen zu bieten hat wie Plauen und Umgebung…

Dieses Foto habe ich gleich früh aufgenommen auf dem Weg zur Arbeit. Diese wunderschöne tief eingefrorene Landschaft und die aufgehende Sonne haben diese zauberhafte Atmosphäre geschaffen. Da hat es sich doch mal bezahlt gemacht, nicht erst in letzter Minute zu Hause los zu fahren. 

 

 

Fazit: Für Winterfotos ist dieser Winter auf jeden Fall sehr gut geeignet. Um auf Arbeit zu fahren eher nicht. Da hat er mich schon einige Nerven gekostet.
Meinetwegen kann er jetzt durchaus langsam aufhören und der Frühling kann Einzug halten.

Raus an die Luft!

Es ist wieder Wochenende. Kein Ausflug geplant. Also einfach raus an die Luft. Das Wetter doch wieder erwarten hervorragend. Nicht zu kalt und die Sonne scheint. 

Zwischenstation zwischen Herbst und Winter. Ob kalt, schön oder trüb. Obwohl mir das Fotografieren schon auch mehr Spaß macht, wenn es nicht gerade den ganzen Tag grau in grau ist. Außerdem kann man doch solche Farben nicht bei schlechtem regnerischem Wetter festhalten. Das war so phantastisch. Einfach wunderschön. Da würde ich am liebsten die ganze Zeit nur dort stehen und die Farbvielfalt bewundern. 
Das zweite Foto habe ich im Gegenlicht der Sonne aufgenommen und dabei hat mich das Funkeln wie Diamanten so fasziniert. 

Der Schornsteinfeger war schon ganz früh fleißig unterwegs und so konnte er mir noch Glück bringen, bevor ich auf Arbeit fahren musste. Noch dazu hat er einen wirklich wunderschönen Sonnenaufgang als Hintergrund mitgebracht. Da konnte ich dann doch nicht widerstehen und hab meine Kamera schnell geholt.

Schon öfter sind mir beim vorbeifahren auf dem Feld die weißen leuchtenden Tupfer aufgefallen. Doch konnte ich nicht erkennen, was es für Vögel sein könnten.  Störche und Kraniche ziehen in den Süden… Schwäne sind nicht auf einem Feld… Deshalb das Tele drauf auf die Kamera und so weit wie möglich herangepirscht. Doch umso weiter ich an den Vogel ran kam, rückte er im gleichen Abstand wieder von mir weg. Er konnte wohl sehr gut den Abstand einschätzen, den er riskieren konnte, ohne in Gefahr zu geraten. Naja, von mir ging ja keine Gefahr aus. Aber dass ich so harmlos bin konnte er ja nicht wissen. Ich verzeihe ihm also mal seine Furcht. Beim ranzoomen konnte man dann schon erkennen, dass es ein Silberreiher sein könnte. Doch erst daheim am PC beim nochmaligen vergrößern kam seine ganze Pracht zum Vorschein. 

Ein Bild vom Supermond möchte ich diesem Beitrag doch noch gern beifügen. Auch wenn ich den zu einem anderen Zeitpunkt fotografiert hatte.
Beim Supermond fotografieren war ich dann doch ein bisschen spät dran. Und so war der Mond dann mehr ein Vollmond und kein Supermond mehr. Denn als ich ihn abgelichtet habe, war er schon hoch am Himmel und gar nicht mehr so gigantisch groß.

Herbst

Nun also zum Herbst. Hm… Was gibt es da zu sagen, was ihr nicht schon wisst?
Echt schwierig.
Herbstbeginn gibt es unterschiedlicher Arten. Den metrologischen, kalendarisch/astronomischen und den phänologischen Herbstanfang. Über den phänologischen Herbstbeginn habe ich selbst noch nicht viel gehört. Er beginnt wohl mit dem Entwicklungsstand der Flora (Pflanzen). Als Vollherbst wird er dann bezeichnet, wenn die Blätter die herbstliche Färbung annehmen und von den Bäumen fallen.
Egal wann nun der Herbst beginnt. Es gibt zu dieser Jahreszeit die schönsten Farben und Naturschauspiele in der Natur.
Jetzt ist aber schon November und die schönen Herbsttage sind einzeln abzählbar. Stattdessen bleibt man bei so eintönigem dunklem Grau lieber daheim. Die Natur verändert sich. Die Bäume bereiten sich auf den Winter vor. Und ich fahre nicht mehr gerne Auto. Denn zum Herbst gehören auch die nassen, rutschigen und dunklen Straßen und Wege.
Wenn der Abbau des Chlorophyll zu Ende ist, bildet sich eine Korkschicht zwischen Ast und Blatt. So bekommt das Blatt kein Wasser und keine Nährstoffe mehr und es fällt ab.
Das ist sehr wichtig, denn die Blätter und der Stamm enthalten viel Wasser. Dieses würde im Winter gefrieren. Der Stamm kann auch kein Wasser aufnehmen und somit ist die Blattproduktion, Früchte und Blütenbildung auf Null gesetzt. Dadurch halten sie sowas wie eine „Winterpause“. Bei immergrünen Nadelbäumen verhält sich das anders. Die Nadeln sind mit einer Wachsschicht ausgestattet welche isolierende Eigenschaften haben.
Eichhörnchen halten nur Winterruhe. Überlebenswichtige Vorräte müssen von ihnen angelegt werden. Dann wachen sie öfter mal auf und fressen ihre im Herbst angelegten Futterreserven. Sie finden ihre verbuddelte Nahrung nicht weil sie sich die Stelle gemerkt haben, sondern nur durch ihren Geruchssinn. Trotz allem finden sie nicht alle ihre Geheimverstecke mehr und somit können sich vergrabene Samen weiter verbreiten. 

Übrigens, das mit dem Eichhörnchen hat sich noch nicht in Wohlgefallen aufgelöst. Auch dieses Foto ist nicht so wie ich es mir gewünscht habe. 

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