All posts by Sabine Schulz

Timi und Rocky in Action

Schon lange hab ich keine Fotos mehr von den beiden Jack Russell gemacht. 

Endlich hatte ich wieder Gelegenheit dazu. Schließlich rennt Rocky sehr gern. Also ist er doch absolut prädestiniert dazu mir die Chance zu geben ihn im vollen Speed mit der Kamera einzufangen. 


Bei einem Samstagsspaziergang ging es dann voll zur Sache. 
Timi mag es nicht mehr so rasant. Denn bei ihm zeugt sein Tatendrang von Besonnen- und Gelassenheit. So schnell bringt ihn nichts aus der Ruhe und er absolviert seine Klettermanöver sehr souverän. 

Rocky dagegen ist noch in der Sturm- und Drangzeit. Auch ist er mehr so ein kleiner Dröppel der mit seiner Ungeschicklichkeit und Schussligkeit einen so manchen Lacher entlockt. 
So wollte er doch unbedingt ins Wasser ohne sich die Pfoten nass zu machen. Warum eigentlich, denn er geht sehr gerne baden? Doch als er von einem Stein abgerutscht ist, und er sich dann doch im Wasser wiederfand, konnte er der Versuchung nicht widerstehen und das Stöckchen an Land holen. Der Spitzname seiner Besitzer lautet liebevoll „Plumps“. Soll eine Figur sein die beim Sandmännchen dabei ist und sich wohl auch nicht so galant bewegt sondern auch die eine oder andere ungewollte Stunteinlage einbaut. Er hält sich für ganz mutig und stark. Kennt ihr den Plumps? 


Auch die Spiegelung der Beiden im Wasser hat bei mir den Kameraauslöser freigesetzt.


Absolut spannend sind auch die verschiedenen Gesichtsausdrücke die entstehen, wenn die Hunde rennen. Auf dem folgenden Foto sieht Rocky doch tatsächlich so aus als ob er lacht. Auch die Ohren wippen immer so lustig hin und her. 

Fazit: Mir macht es riesigen Spaß Hunde in Action zu fotografieren. Noch mehr reizt es mich, sie mit der Kamera einzufangen, wenn sie über ein Hindernis springen. 

Pfingsten in der Falknerei Herrmann

Aus zwei mach eins. Dies sind Fotos aus zwei verschiedenen Besuchen in der Falknerei.

Ja, es war endlich wieder so weit. 
Wir waren in der Falknerei Herrmann. Natürlich haben wir uns in der größten Hitze mit einem extremen Besucheransturm gemeinsam ins Vergnügen gestürzt. 
Noch immer ist nicht geklärt, ob es dort weiter gehen oder wo die Falknerei hin umziehen kann. Echt blamabel für eine so große Stadt wie Plauen, nichts für die kulturellen Bedürfnisse seiner Besucher tun zu können und die Falknerei Herrmann in Plauen zu erhalten. Sooo viele Bürger sind dort zu Gast, mit und ohne Kinder, mit Großeltern oder ohne, alleine oder gemeinsam. Für alle ist es ein Erlebnis der besonderen Art.
Erhält man doch ein enormes Wissen über die Greifvögel. Man erfährt wie wichtig es ist, dass es Falknereien gibt und wie Herr Herrmann und seine Mitarbeiter dafür sorgen, dass sich der Bestand an Greifvögeln erholt.
Auch klärt Herr Herrmann uns über so manche Wissenslücke auf und lässt uns teilhaben an den wundervollen Flugmanövern der verschiedenen Greifvögel. 

Und plötzlich kamen beide Weißkopfseeadler gleichzeitig aus der Luft und sicherten sich ihre Landeplätze. 

Nach nur kurzer Abstinenz waren wir schon wieder in der Falknerei vor Ort. 
Kein Wunder, so gerne wie ich die Flüge der Vögel fotografiere. Eine große Herausforderung für mich, den Falken im Flug zu erwischen, wenn er das Federspiel verfolgt.

Kennt ihr schon unsere anderen Beiträge zur Falknerei Herrmann?

https://www.falknerei-herrmann.de/

Buntspechtpärchen mit Jungen

Was solls. Dann eben einen Buntspecht. Los gezogen war ich ja wiedermal auf den Spuren von Eichhörnchen. Ja, dort hatte ich schon welche gesehen und auch fotografiert. Doch es war eben noch nicht das Foto dabei was ich mir wünsche. Auch dieses Mal war kein Eichhörnchen bereit sich von mir fotografieren zu lassen. Schlechtes Timing oder wie man so schön sagt. Vielleicht sind sie auch alle fix ausgewandert, dass sie nicht Model sitzen müssen. 😉 Schlecht nur für mich, da die Zeit die ich in der Natur verbringen kann als voll berufstätige Frau erheblich begrenzt ist. 
So bin ich unverrichteter Dinge wieder Richtung Parkplatz. Doch unterwegs hörte ich ein piepsen. Ziemlich laut und deutlich. Der Verursacher musste also ganz in der Nähe sein. 
Vergessen war meine Suche nach Eichhörnchen.
Meine Augen suchten die Umgebung ab und dann endlich hab ich oben im Baum ein kleines Loch erspäht, wo ein Buntspechtjunges raus schaute und kläglich nach seinen Eltern rief. Bestimmt hatte er mächtigen Kohldampf. 


Nicht lange und ich sah auch die Eltern. Doch sie sahen auch mich. Somit waren sie noch unentschlossen ob sie es wagen konnten, den kleinen Schreihals zu verköstigen. Um ihre Entscheidung einfacher zu machen, hab ich mich hinter einem Baum versteckt und hingehockt. Dabei müssen mich auch die zwei Zecken entdeckt haben, die ich dann später daheim auf meinem Bein entfernen durfte. 
Mein Versteck war wohl auch gut genug um den Buntspechteltern die Angst zu nehmen. Ob jetzt nun der Vater oder die Mutter mutiger war als erstes zu dem Jungen zu fliegen, weiß ich nicht genau. Nur genau den Moment konnte ich doch tatsächlich fotografieren. 
Jetzt war ich zufrieden und ließ die Familie wieder allein. Lange hätte es bestimmt auch nicht mehr gedauert und der Kleine wäre flügge geworden, denn er sah doch schon ziemlich groß aus. 
Hier zeige ich euch nun meine Fotoausbeute.  Mit vor stolz geschwollener Brust bin ich überglücklich wieder nach Hause. 

Fazit: Ein Buntspechtpärchen in der Natur zu finden und bei der Brutfütterung zu beobachten ist schließlich auch nicht alltäglich. Vielleicht sogar noch schwieriger zu finden als Eichhörnchen…