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Einzelstücke #8 – Aurorafalter

Liebesspiel beim Schmetterling/Aurorafalter

Also nicht das ich mir darüber schon Gedanken gemacht hatte, aber irgendwie hätte ich es mir doch nicht so vorgestellt.
Das Andokmanöver des männlichen Schmetterlings ist dann wohl gar nicht so leicht.
Schließlich hat der männliche Falter es in der Zeit, in der ich die zwei beobachtet habe, nicht geschafft. 
Teilweise bin ich schon ganz rot geworden, so dicht war ich beim Versuch des geschlechtlichen Beischlafes dabei.
Letzlich sind beide davon geflogen, ohne miteinander intim verbunden gewesen zu sein. Bestimmt haben sie sich nicht getraut, in der Öffentlichkeit ihre Liebe zu zeigen… 😉 Vielleicht aber haben sie sich ja heimlich wieder getroffen. 

Um diese Schmetterlingsart vor die Linse zu bekommen, muss man nicht extra nach Japan und Mittelasien fahren. Auch in Nordskandinavien und Schottland kommt er vor. Natürlich kann man auch einfach in Deutschland bzw. Europa bleiben. Hier hat er auch sein Zuhause.
Wenn man ihn im heimischen Garten haben möchte, muss man nur Wiesenschaumkraut anpflanzen. Darauf fühlt er sich wohl und er benutzt die Pflanze wie wir unser Zuhause. Er schläft dort, legt seine Eier ab und nimmt den Nektar zu sich.

Františkovy Lázně-Franzensbad

Ausflug nach Franzensbad.
Es ist Samstag der 27.08.2016.
Ey Leute, wenn ihr euch erinnern könnt, es war einer der wirklich sehr
heißen Tage in diesem Jahr. Schlappe 36 °C waren angesagt.
Muss ja nicht überall so heiß sein, war unser Argument.
Wir mit der Vogtlandbahn also von Plauen nach Franzensbad.
Gekauft wurde ein Touren-Ticket für uns zwei.
Kosten 14,00 Euro. Also wirklich ein Schnäppchen. Fahrzeit etwas mehr
als eine Stunde.
In der wohlklimatisierten Vogtlandbahn hatten wir auch das Gefühl sämtliche
Sehenswürdigkeiten in einem Ritt anschauen zu können.
Nachdem wir nun aus Bequemlichkeitsgründen vorher nicht gefrühstückt
hatten, kamen wir dort mit entsprechendem Heißhunger an.
Natürlich schlugen wir auch nicht den einfachsten und schnellsten Weg
in die City ein, sondern liefen einen kleinen Umweg.
Gleich an der ersten Stelle wo es was zu Essen gab, blieben wir ausgehungert
hängen.
Es war ein schickes Restaurant. Die Kleinigkeiten die wir
aßen waren nicht zu teuer und durchaus sehr lecker, doch hätten wir direkt in dem Kurbereich alles viel günstiger bekommen.
Nach erfolgreicher Verköstigung ging es weiter um nach den schönsten fotografischen Motiven Ausschau zu halten.
So kam gleich der Brunnen am Kurpark auf die Kamera. Dann schlenderten wir in ein, zwei
Geschäfte und ich konnte nur mit Mühe den vielen Schmuckstücken widerstehen, die extra
um 50% gesenkt waren. 😉
Auf dem Weg zu den Parkanlagen versuchten wir jeden kleinen Schattenzipfel zu ergattern.
Schon jetzt lief uns der Schweiß von der Stirn und den Rücken runter. Doch das war erst der Anfang.
Nachdem wir uns entschlossen hatten, nach Zirovice ins Schmetterlingshaus zu gehen, mussten wir nur noch die Richtung ermitteln in welche das Schmetterlingshaus zu finden war.
So konnte uns schließlich mein Handynavi helfen und los ging es.
Wohlgemerkt entschlossen wir uns in dieser sengenden Hitze, welche uns schon so zu schaffen machte, den Weg dorthin mit 30 min Fußweg ausgeschildert zu bewältigen.
Wie und wer auf diese hirnverbrannte Idee von uns beiden kam, weiß keiner mehr.
Jedenfalls schleppten wir uns mehr recht als schlecht durch die Gegend. Die gleißende Sonne ließ uns fast auf dem Asphalt dahinschmelzen. Mit ständigem Blick auf das Navi und die Meterangabe darauf zogen sich der Weg ins Unendliche.
Schlappe 2.4 km und wir waren am Ende unserer Kräfte.
Leider können 30 min Fußweg doch ziemlich lang sein. Doch einmal vorgenommen, wird auch kein Rückzieher gemacht. Warum eigentlich nicht???
Um dem allen noch die Krone aufzusetzen, hatten wir ganz selbstverständlich auch keinen
Tropfen zu trinken dabei.
Wozu auch? Wer kommt schon auf die Idee bei 36 Grad Hitze was zu trinken einzupacken?
Irgendwann kamen wir dann doch dort an.
Nun ging es zu den Schmetterlingen.
Dort war es auch sehr warm drin. Eine kleine Abkühlung war also nicht drin.
Die Schmetterlinge flatterten dort ständig durcheinander. Doch waren die Schmetterlinge ganz schön groß. So große Schmetterlinge gibt es bei uns nicht auf der Wiese zu sehen.
Es sind wohl Schmetterlinge aus Afrika, Südamerika, Süd-oder Ostasien oder Australien darunter. Der Eintritt von fast 3 Euro pro Erwachsener war aber doch ziemlich günstig.
Nun könnt ihr euch denken was dann kam. Der Rückweg.
Ebenso weit, ebenso heiß und eben ohne was zu trinken.
Irgendwie hatte ich doch das Gefühl wir wären in der Wüste und die km-Angabe ein vage Schätzung, dass man sich zutraut diese kurze Strecke in Null-Komma-Nichts bewältigen zu können.
Meine Füße schwollen immer mehr an, dadurch wurden meine Schuhe immer enger. Ein Versuch barfuß zu laufen, scheiterte kläglich auf dem heißen Betonweg.
Als wir schweißgebadet, ein Saunagang wäre wohl eine Erfrischung gewesen, endlich am Bahnhof ankamen, konnten wir doch einen schattigen Platz ergattern und uns mit Flüssigkeit versorgen.
Wohl versorgt mit Mineralwasser konnte nun die Rückfahrt in der sehr gut gekühlten Bahn
in die heimatlichen Gefilde erfolgen.
Dadurch das ich vorher so sehr geschwitzt hatte, war es mir dann doch in der Vogtlandbahn  ziemlich frisch. Ich hatte schon die Befürchtung mir dadurch eine Erkältung eingefangen zu haben. Doch es ging alles gut.

Oh je… Jetzt habe ich aber diesen Bericht fast so lange ausgebaut, wie wir auch in Wirklichkeit unterwegs waren.
Hoffentlich hab ich euch nicht gelangweilt.

Fazit: Bei passenden klimatischen Verhältnissen jederzeit einen Ausflug wert.
So war es nur eine schweißtreibende Angelegenheit.

franzensbad

schmetterling3

“Gefährliche” Tiere in freier Wildbahn

Libellen schlüpfen aus Eiern. Sie können den Menschen nicht stechen. Ihr stumpfer Stachel dient nur der Eiablage und kann die Haut des Menschen nicht durchstechen. Sie sind die schnellsten Insekten der Welt und können sogar rückwärts fliegen. Obwohl so Auge um Auge mit einer Libelle ist schon faszinierend.
Die rote Libelle (könnte eine blutrote Heidelibelle sein) hat sich durch mich kaum beirren lassen und kam nach kurzen Flügen jedes Mal wieder auf den gleichen Halm zurück. Ist ja wohl auch ein Männchen und somit hat er… wohl ein Auge auf mich geworfen 😉
Insekten zu bestimmen hab ich aufgegeben. Da sogar die Bienen und Wespen gar nicht so einfach zu unterscheiden sind.
Die Vielfältigkeit der Tierwelt, ob große oder kleine Tiere, ist ziemlich beeindruckend.
Bei Streifzügen durch Gärten, Wiesen, Wäldern oder an Teichen kriegt man so einige unbekannte Tierchen zu sehen. Völlig erstaunt wird mir dann bewusst, wie viele Tiere und Pflanzen ich doch noch überhaupt nicht kenne.
Oft sind die Tiere so klein, dass man sie gar nicht wahr nimmt.
Trotzdem hoffe ich, euch mit diesen Fotos einen klitzekleinen Einblick in unsere fliegende, kriechende und krabbelnde Tierwelt zu geben.

Libelle3

 

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