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Audi-fahren oder fotografieren?

Wir haben uns für die Variante fotografieren entschieden.
Also kaufen und fahren kann einen Audi doch wohl jeder, oder?
Doch das wäre für uns viel zu banal. Wir haben eben einfach das neue Audi-Autohaus in Plauen fotografiert, inclusive Audis. Nicht eben nur einfach am Tag, sondern spät Abends.
Erst vor kurzen wurde es in die Plauener Elsteraue (Böhlerstraße) integriert.
Hier wurde doch glatt die Bauzeit von acht Monaten eingehalten. Und bestimmt auch die Baukosten. 
Und wieder wurde ein Stück Natur durch Beton und Glas ersetzt. 🙁

Stylisch absolut top, soll es eben auch zur Nacht-schlafender-Zeit mit den beleuchteten Audis auf sich aufmerksam machen und zukünftige Käufer einfangen. 
Schließlich weiß man ja nie, wann man die Entscheidung trifft, sich einen Audi leisten zu wollen oder zu können.
Dazu haben wir die Straßenlaterne, vorbeifahrende Fahrzeuge, einen geparkten Audi und eine Glaskugel in unsere Fotos einbezogen. 
Wobei es schon ziemlich lustig war, als wir mit dem Stativ und der Kamera drauf am Straßenrand standen und die meisten Autofahrer schlagartig auf Schneckentempo abgebremst haben, um nur ja nicht von uns geblitzt zu werden. 
Die Glaskugel am ausgestreckten Arm eine Zeitlang in Position zu halten, hat echt meine ganze Muskelkraft in Anspruch genommen. Welche Muskeln? Ich hab doch gar keine mehr. Jedenfalls keine die in Top-Form sind. Deshalb ist mir dies nur bei einem Foto gelungen. Eigentlich hätte sich auch der Fotograf mal bisschen beeilen können. 😉
 

Impressionen vom Winter

Jetzt hat es doch tatsächlich am Wochenende mal geschneit. Das war vom Wetter absolutes gutes Timing. So hatte ich doch auch Zeit mit der Kamera durch die Gegend in Plauen zu streifen und das ein oder andere Winterfoto einzufangen. Schließlich muss man nicht immer mit dem Auto durch die Gegend fahren, sondern oft findet man auch ganz in der Nähe tolle Motive.
So lief doch dieses Jahr der Winter zur Höchstform auf. Schnee gab es da eher weniger zu sehen, doch eisige Kälte hielt uns gefangen.
Mit dem Macro war es auch sehr gut möglich an kleine Wassertropfen ran zu gehen oder Eiskristalle zu fotografieren. 
Gegen Abend war ein sehr schönes Licht welches die Eiszapfen und den Schnee in ein weiches warmes Licht getaucht hat. 
Lustig fand ich auch die Enten die den Schnee an den Füßen und auch an den Federn hatten.  Die roten Beeren boten einen echt phantastischen Kontrast zu dem weißen Schnee. 

Erneut Berchtesgaden-Königssee- Teil 3

Zu einem guten Abschluss unseres Kurzurlaubes gehörte ein ausgiebiges und gemütliches Frühstück, welches wir in unserem Hotel genießen konnten. 
Rico konnte von dem leckeren Orangensaft gar nicht genug bekommen. Er wollte wohl die ganzen Vitamine aufholen, die er in seinem Studentenleben versäumt hatte. 
Nach Hause wollten wir nicht sofort nach dem Frühstück aufbrechen und so fuhren wir noch an den Königssee. Der Königssee ist 8 km lang und 1250 m breit und ist der tiefste See in Bayern (mit 192 m). Zwischen Jenner, Watzmann und Hagengebirge liegt er harmonisch eingebettet. 

Fast an der gleichen Stelle, wo wir ihn schon vor 3 Jahren fotografiert hatten, sind wir wieder den Hang runter geklettert. Wie Kraxelkönige auf Abwegen. „Willst du ein Foto machen, das sonst keiner hat, musst du Sachen machen, die sonst keiner macht“. Ein Spruch den Fotohungrige durchaus kennen sollten. 
Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick. Nur das Wetter war nicht besonders schön. Fast identisch mit dem vor 3 Jahren. Einheitliche Wolken in den schönsten Grautönen hingen über dem See. Nun konnten wir unser ganzes Equipment nochmal zum Einsatz bringen. Stativ, Weitwinkelobjektiv, Zoomobjektiv, Teleobjektiv und das 50 mm Festbrennweite-Objektiv. 

Auf den Jenner konnte man zur Zeit leider nicht mit der Bahn rauf fahren. Die Bahn ist wegen Neubau bis Frühjahr 2018 gesperrt. 
Pünktlich 12:00 Uhr ging unsere Fahrt nach Hause zurück. Auch da hatten wir das Problem mit der Navigierung. Ja nicht über die A9!!!
Somit war Rico sogar schlauer als das Navi, denn er hat sich eine Route ausgesucht, die sogar dem Navi fremd war. Das Navi konnte gar nicht begreifen, das es Leute gab, die durch tausend kleine Orte fahren wollten um irgendwann auf die A 93 zu kommen.
Nur mit dem nötigen Speed konnten wir die Verzögerung wieder wett machen und kamen noch zu einer halbwegs erträglichen Uhrzeit zu Hause an. 

 

Fazit: Es war wieder ein wunderschöner Urlaub. Viel zu kurz, denn es gibt noch sooo viel zu sehen und zu erkunden.