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Lavalampe für Arme

Dazu haben wir ein durchsichtiges Gefäß benötigt, welches mehr länglich ist. Rico hatte solch ein Gefäß noch in seinem Rumpelkarton. Früher war es wohl mal sowas wie ein Glasgewächshaus für die Wohnung. 
Jetzt sollte es uns als Lavalampe dienen. 
Das Zimmer war wieder verdunkelt. Stativ mit Kamera war aufgebaut. Obendrauf der Blitz und neben der Lavalampe das andere Blitzlicht. 
Dieses Mal musste ich nur die Zutaten im richtigen Mischungsverhältnis in das Gefäß geben. Hört sich doch echt nicht so schwierig an. 
Als erstes habe ich Oel rein gegeben. Eine Flasche sollte eigentlich reichen. Danach kam Wasser dazu. Danach farbige Lebensmittelfarbe. Paar Tropfen. Bis dahin sah auch noch alles sehr schön aus. 
Jetzt kam der Clou. Eine Brausetablette wurde jetzt dazu gegeben.
Naja… Der Effekt eher nicht so berauschend. Hat zwar leicht geschäumt aber wir wollten doch eine Lavalampe fotografieren. So sollte die Lebensmittelfarbe sich mit den Wasserblasen vermischen und durch die Brausetablette nach oben steigen. Doch unser Mischungsverhältnis war wohl total falsch berechnet. Wer hat denn eigentlich irgendwas berechnet? Ich nicht. Rico?
Ne auch nicht. Also kein Wunder, dass es ein Reinfall wurde. Diese Fotos können wir uns nicht mal trauen auf der Seite vorzustellen. 
Nächster Versuch.
Ein kleines Plastiksektglas, übrig geblieben von der letzten Gartenparty, wurde von mir dazu auserkoren.

Nachgebaute Lavalampe mit Wasser, Öl und Brausetabletten.

Schließlich hatten wir ja auch fast kein Oel mehr und außerdem wollten wir auch nicht mehr so viel verschwenden. Schließlich muss das Zeug ja nach unserem Experiment entsorgt werden. 
Dazu kam wieder Oel in das Glas, mindestens dreiviertel voll. Danach wieder Wasser dazu und dann die Lebensmittelfarbe. Von der Brausetablette habe ich dann nur ein Viertel dazu gegeben. 
Und was soll ich sagen… Es hat funktioniert. Die Blasen sind nach oben gestiegen und wieder nach unten gesunken. Das sah wirklich echt hübsch aus. Schon wie in einer echten Lavalampe. 
Diese Ergebnisse können wir euch auch zeigen. 

Fruchtcocktail

Um ein Experiment zu Hause dreht sich dieser Beitrag. 

Dazu haben wir 1 Zitrone, 1 Limette, 1 Apfel und Erdbeeren gekauft. 
Ein Geschenk von Rico hat heute auch seine Bestimmung gefunden. Das Bowlegefäß, bisher Jahre ungenutzt, kam endlich zum Einsatz. So hat es die zeitlose Schönheit dieser Schüssel doch noch in unseren Aufmersamkeitsfokus geschafft.  Wir haben eben dieses großes durchsichtiges Gefäß bis zum Rand mit Wasser befüllt.
Dann haben wir das Stativ mit der Kamera und dem Macroobjektiv aufgebaut und den Blitz aufgesteckt. 
Den anderen Blitz haben wir schräg seitlich neben der Schüssel postiert. 
Das Zimmer haben wir mit Vorhängen verdunkelt. Romantik-Stimmung pur. Naja, die Kerzen haben gefehlt. Und ein sexy-Partner. 😉
Meine verantwortungsvolle Aufgabe war, die Früchte auf Kommando los zu lassen und dabei möglichst immer auf den selben Punkt zu treffen. 
Rico…sollte rechtzeitig auf den Knopf der Kamera drücken, um den Moment einzufangen, wenn das Obst das Wasser berührt. Soviel zur Theorie.
Nachdem wir schon fast kein Wasser mehr in der Schüssel hatten, dafür aber im Zimmer verteilt, kam ab und an ein Schnappschuss raus, welcher durchaus tauglich ist es hier auf die Webseite zu schaffen. 
Wobei die Zitrone der absolute Renner war, beim Wasser im Zimmer verteilen. Somit kamen nämlich auch wir voll auf unsere Kosten und konnten uns das duschen an diesem Tag sparen. 😉
Ein anderes Problem war es die Fotos knackig scharf hinzukriegen. Dabei kamen wir erst im Laufe der Testreihe drauf, die Blitzleistung zu verringern. Wir konnten uns nämlich nicht erklären, wieso die Fotos teilweise unscharf waren obwohl wir beide uns keiner Schuld bewusst waren, gewackelt oder auf die falsche Stelle geworfen zu haben.  



 

– Disclaimer –
Keine Früchte wurden für diese Fotos verletzt.

Erneut Berchtesgaden- Hintersee Teil 1

Kurzurlaub: vom 26.01.-28.01.2018

Erst hatten wir ja Kufstein als Fotokurzurlaub geplant. Doch irgendwie haben uns die Fotospots dort nicht so zugesagt. Was wollten wir dort gleich nochmal fotografieren? So fiel uns spontan gar nichts besonderes ein. Deshalb ging die Fahrt eben doch wieder nach Berchtesgaden. 

Im Hotel „Vier Jahreszeiten“ direkt in Berchtesgaden hatten wir zwei Übernachtungen mit Frühstück, ohne geht gar nicht, gebucht. Ein kurzer Anruf im Hotel konnte mich soweit beruhigen, dass mir die Fahrt auch bei befürchteten Winterwetter halbwegs befahrbar vorkam. Schneeketten wären höchstens auf den Berg nötig. Hätten wir sowieso nicht gehabt und wenn, hätte ich sie wohl auch nicht auf die Räder rauf bekommen. 

Am Freitag, den 26.01.2018 ging die Fahrt mit dem Auto früh 07:00 Uhr los. Nachdem wir  vor einem Fußgänger mit Hund noch rechtzeitig die Bremse testen konnten, ging es schnurstracks auf die A 93 Richtung Regensburg. 
Die A 9 löste bei mir schon im Vorfeld Panikattacken aus. Mit Androhung der „Todesstrafe“ an Rico, wenn er mich auch nur ausversehen auf die A 9 lotsen würde, blieb nur die A 93 übrig, auf welcher man zwar länger unterwegs ist aber weniger km fahren muss. Über die A93 und B 20 wollte ich schließlich auch nicht fahren, da man ein kleines Stück durch Österreich fährt und dafür sogar Mautgebühr löhnen muss. 
Unterwegs hatten wir Nebel und auch die LKW-Fahrer haben kräftig dafür gesorgt, dass wir nicht so schnell voran kamen. Der Wettergott wurde aber echt zu meinem Held. Er hatte sich echt ins Zeug gelegt, es war kein Fitzelchen Schnee auf den Straßen zu finden.  

Im Hotelzimmer durften wir ja sowieso erst später einchecken und deshalb sind wir gleich zu unserem Lieblingsspot gefahren. Zum Hintersee in Ramsau. Inzwischen hatten wir auch das Wetter welches wir uns redlich verdient hatten. Nämlich strahlenden Sonnenschein, azurblauen Himmel und die Temperaturen um die Null Grad. Und um den See herum und auf den Bergen Schnee. 
Wie Süchtige nach wunderschönen Landschaften sind wir dort gleich in unsere Winterwanderstiefel geschlüpft, sind paar Meter gelaufen und konnten uns gar nicht satt sehen an dem wunderschönen Blick mit dem See  und den Bergen im Hintergrund.

Doch unsere zentrale Schaltstelle im Gehirn ließ uns wissen, das der Energiezustand unseres Körpers  im Minusbereich lag. Kaiserschmarrn mit Schlagsahne sollte dazu beitragen ihn wieder auszugleichen und war meine Wahl und Rico hatte sich für den Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren entschieden. Als die Portion gebracht wurde, konnten wir unseren Augen kaum trauen…Eine sagenhafte Portion, die einer ganze Kompanie ein Überleben für mindestens 1 Woche beschert hätte, bekamen wir vorgesetzt. Ob diese Menge wohl je ein anderer Gast geschafft hat? Schließlich waren wir ja schon hungrig und doch habe ich trotz des super leckeren Kaiserschmarrn das Handtuch geschmissen und musste schweren Herzens den Rest zurück an die Küche gehen lassen. Rico hat mit Hängen und Würgen seine Ration irgendwie in sich hinein gebracht. Ein Wunder was in den dünnen Kerl so rein passt. 😉
Dieser sensationelle Kaiserschmarrn wurde uns in der Gaststätte Seeklause serviert. Direkt am Fenster mit Blick zum See und den Bergen.

Inzwischen war es Zeit Position zu beziehen um einen tollen Sonnenuntergang hinter den Bergen aufs Foto zu bringen. Bei unserem vorher schon ins Visier genommenen Plätzchen war noch ein anderes Pärchen welche auch mit der Kamera auf Pirsch waren. Kurzerhand kamen wir ins Gespräch und erfuhren, dass sie aus Mannheim angereist waren. 
Als die Sonne hinter den Bergen verschwunden war, wurde ein kleiner Spaziergang um den See von Nöten. Schließlich wollten wir noch Zeit schinden und warten bis es einen Sternenhimmel geben würde. So konnten wir eben auch noch die beleuchteten Häuser in der Nähe des See fotografieren, die sich im Wasser gespiegelt haben. 

Kälte kroch langsam unter unsere Jacken und in unseren Körper und wir hielten deshalb nochmal eine Einkehr in die Seeklause für nötig. Eine Gulaschsuppe für mich und zwei Paar Wiener für Rico dienten uns gleichzeitig als Abendbrot und Aufwärmung von innen. 
Danach waren wir gestärkt und aufgewärmt und bereit für einen bemerkenswerten Sternenhimmel. Doch es waren wohl noch nicht alle Sterne willens für uns zu leuchten und somit mussten wir uns eben mit den spärlichen Einsatz der Sterne anfreunden, die gerade eben Zeit hatten. Der Mond spendete auch sein Licht, was für ein Sternhimmelfoto auch nicht so passend ist. 

Im Dunkeln kämpften wir uns dann mit unseren Kopfstirnlampen zum Auto zurück. Nach kurzer Fahrzeit konnten wir endlich in unserem Hotelzimmer einchecken. Zuallererst nahmen wir eine Dusche und gleich danach ging es sofort ins Bett. 
Unser Plan war zeitig früh aufzustehen und den Sonnenuntergang über den Bergen zu begrüßen.