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Rügen

Tag 1 – Sonntag
Gewöhnlich beginnt ein Urlaub mit der Anreise. Ist nun mal so. Auch dieser Urlaub war keine Ausnahme und so wurde die erste Hälfte des Tages im Auto verbracht. Losgefahren sind wir im Heimatdorf meiner Freundin nähe Frankfurt (Oder) um 9 Uhr morgens. Nach etwa 5 Stunden Fahrt mit einer kurzen Pause sind wir dann in Dranske auf Rügen angekommen. Weil wahrscheinlich eh kein Mensch Dranske jemals gehört hat hab ich das mal für euch auf einer Karte markiert.

basierend auf https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Dranske_in_VR.svg von Hagar66

Am Ferienhaus angekommen waren wir erst ein wenig verwundert, da zwei Autos in der Einfahrt standen. Aber keine Sorge, das waren nur die Putzfrauen, die dafür sorgten das alles in Ordnung für uns ist. Wir setzten uns also einfach draußen im Hintergarten ein wenig auf Bank und aßen erstmal eine Kleinigkeit. Eine der beiden Damen kam kurz heraus und teilte uns mit, dass sie leider heute ein wenig Stress haben, da die Chefin am Vortag ins Krankenhaus kam und sie heute leider alle Häuser zu zweit reinigen müssten. Kein Problem für uns, wir hatten es ja nicht eilig. Also ging es einfach noch ein Eisbecher essen und als wir wieder zurück kamen, waren sie auch schon weg.

Nachdem wir dann ausgepackt hatten wollte Lisa natürlich sofort in die Ostsee springen. Die war praktischerweise nicht mal 1 Minute vom Haus entfernt. Zu Fuß wohlgemerkt! Das Wetter war aber nicht gerade das was man „Bombenwetter“ nennen würde. Eher so ’n Durschnittswetter mit leichter Tendenz zum Herbstwetter. Der Wind war nämlich kein laues Lüftchen und die Sonne war auch kaum zu sehen. Ich sparte mir also diesen Badespaß auf und beobachtete vom Steinstrand aus, wie Lisa ein wenig in den Wellen planschte.

Nach dem Baden und als das Wetter ein wenig besser wurde, sind wir am „Strand“ entlang gegangen. Lisa wollte nach Fossilien suchen, wovon man an der Ostsee überraschend viele finden kann. In der Theorie zumindest…
Denn irgendwie war nix von den coolen Sachen zu finden. Laut Lisas schlauem Buch kann man wohl unter anderem: Trilobiten, Graptolithen, Donnerkeile, Ammonitenabdrücke und Seeigel finden. So einen Seeigel war eigentlich auch das was Lisa unbedingt finden wollte. Soll man wohl auch „bei jedem Strandspaziergang finden können“. Tja, Pustekuchen.

Am Abend wollte ich natürlich noch losziehen um ein tolles Sonnenuntergangsbild zu machen. Wollte ich nicht nur, hab ich auch! Nur der Sonnenuntergang hätte etwas besser sein können.


Tag 2 – Montag
Nachdem Tag 1 ja in Sachen Fossiliensammeln so „erfolgreich“ war, könnt ihr euch ja denken was geplant war. Richtig…weiter Steine anglotzen bis einer der Steine den Anschein erweckt er könnte mal gelebt haben. Aber diesmal nicht am Strand beim Ferienhaus sondern an der Steilküste bei Sassnitz. Wo zum Teufel das schon wieder ist? Wartet ich helfe euch.

basierend auf https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sassnitz_in_VR.svg von Hagar66

Die gelbe Linie ist der Weg, den wir an der Küste entlang gelaufen sind. Dabei immer den Blick schön auf den Boden gerichtet. Ihr glaubt ja gar nicht wie anstrengend das auf Dauer ist. Das macht nach einiger Zeit ganz schön wirr im Kopf wenn man immer nur nach irgendwas in den Steinen dort sucht. Ist ja nicht so, dass dort paar Steine liegen die man im vorbeigehen kurz anschaut. Nein, nein. Das ist ein einziger Steinstrand. Und bei den Unmengen Steinen musst du möglichst viele im Blick haben, dabei immer „Stein oder nicht Stein, das ist hier die Frage“!
Da wird einem schnell mal bisschen schwindelig im Kopf. Da die Wahrscheinlichkeit etwas nach all den anderen fleißigen Suchern zu finden höher ist wenn man auch am Rand sucht,muss man außerdem noch aufpassen, dass nicht doch mal eine Welle etwas stärker ist. Dann hat man nämlich ganz plötzlich mal nasse Füße. Nicht, dass mir das passiert wäre oder so…Ich wollte euch natürlich nur warnen, falls ihr auch mal in diese Situation kommt. Aber natürlich hab ich auch da meine Kamera mal ausgepackt.

Abends hab ich dann mangels Sonnenuntergang einfach auf paar schöne Wolkenzieher gesetzt. Dafür habe ich mir die Boote als Motiv genommen.


Tag 3 – Dienstag


Fahrradtour – Aber richtig!

Einmal durch den Ort fahren kann ja jeder. Übrigens: Dranske hat etwa 1100 Einwohner. Damit ihr eine grobe Vorstellung habt. Naja jedenfalls hatte ich vor dem Urlaub natürlich schon mal im Internet nach Motiven gesucht. Dabei stieß ich auch auf das Großsteingrab bei Nobbin. Ich hatte mir ein tolles Sternenfoto dort vorgestellt.
Zuvor wollte ich mir aber mal einen Überblick verschaffen. Daher wollte ich dort schon mal am Tag hin. Also war das erste Ziel das Grab dort. Mit dem Fahrrad 12 km in einer knappen Stunde. Glücklicherweise kommt man fast ausschließlich auf Fahrradwegen dorthin. Am Grab war ordentlich was los. Minütlich kamen weitere Fahrradfahrer, machten kurz Rast und ein Foto mit den Steinen und fuhren weiter. Auch ich hab mich natürlich zu einem Foto hinreißen lassen. Am besten gefällt mir der Baum dort. Der hat eine tolle Form.

Aber das war nur ein Sicherheitsfoto sollte mein Plan nicht aufgehen. Weiter gings dann von dort noch ein kleines Stück ins Fischerdörfchen Vitt. Dort haben wir dann Mittag gegessen – Fisch natürlich. Kurzes Fazit: Sehr lecker!
Aber keine Zeit verlieren, steht doch schließlich noch mehr auf dem Plan. Weiter ging es also zum Kap Arkona. Gerüchten zufolge soll man dort Leuchttürme finden. Hat jemand Leuchttürme gesagt? Wo? Da muss ich hin! Auf dem Weg dort hin gabs aber noch eine kurze Unterbrechung. Foto bedingt.

Angekommen war ich etwas überrascht. SO. VIELE. MENSCHEN.
Mist… Müssen einem natürlich wieder das Motiv versauen. Dann muss ich eben kreativ werden. Kein Problem. Kurz überlegt wie ich die ganzen Schönwettertouristen loswerden kann. ZACK! Mit der richtigen Perspektive, dem richtigen Vordergrund und dem richtigen Zeitpunkt. Et voilà. Keiner zu sehen. Verzeiht mir das Eigenlob, aber ich glaube ich bin ein Genie.

Nach einem kurzen Spaziergang dort ging es dann aber auch schon weiter. Wohin diesmal? Na zurück Richtung Dranske. Aber ein Stop stand noch an. Baden gehen am Strand in Nonnevitz. Aber viel Zeit war nicht. Schließlich wollten wir ja noch vor der Dunkelheit zurück sein, denn die Fahrräder hatten auch kein Licht. Also jeder mal kurz ins Wasser zum abkühlen. Einer jeweils bei den Sachen geblieben. Ungern wollte ich mir mein Kamerazeugs stehlen lassen. Mit ungern meine ich „überhaupt nicht“.

Zurück nach Dranske. Tja da war nix spannendes. Also beenden wir hier die Tourstory. Das Ergebnis waren knapp 32 km. Nicht übel was?
Hier gibs nochmal die Strecke! Das letzte Stück fehlt, weil da die GPS-Aufzeichnung mangels Akku beendet wurde.

ABER. Noch war der Tag nicht zuende. Ich hab natürlich mein Glück mit dem Sonnenuntergang noch versucht. Diesmal bin ich aber alleine losgezogen. Und weil mich die Sonne wieder im Stich ließ habe ich eben mich wenigstens mit ins Bild genommen.


Tag 4 – Mittwoch
Ich hoffe ihr seid jetzt nicht enttäuscht. Aber ich hab hier echt nicht viel zu berichten. Wir waren baden. Danke fürs lesen. Wir sehen uns bei Tag 5.
Stop stop stop stop! Der Sonnenuntergang. Ihr wisst doch. Das hab ich mir nicht nehmen lassen.

Außerdem war nun der Zeitpunkt gekommen. Es war Abends. Und es war klarer Himmel. Also die Fahrräder geschnappt und im stockdunklen eine Stunde zum Großsteingrab. Da mit Fahrradlampen nicht wirklich viel ging, musste mein Stirnlampe die ich für den Fall immer im Fotorucksack habe aushelfen. Die ist zum Glück super hell. Damit ging es dann los. Bisschen komisch war es aber schon im Finsteren nur mit der Lampe zu fahren. Aufblitzende Augen von Tieren. Unzählige Insekten die unserem Licht folgten. Geräusche von überall, die man kaum zuordnen konnte. Aber irgendwie war es auch cool. Seltsam.
Dann war es auch noch super windig, was es mega anstrengend machte. Leider zogen dann doch noch paar Schleierwolken auf. Aber trotzdem war  es die ganze Anstrengung wert. Am Grab wo man kaum was sah, legte Lisa sich deshalb einfach mit dem Rücken auf den Boden und beobachtete die wunderschönen Sterne. Ich machte in der Zeit meine Fotos. War schon echt toll. Keine Menschenseele außer uns beiden weit und breit. Nur wir, der Mond und die Sterne.


Tag 5 – Donnerstag
Das Wetter war ziemlich schlecht. Daher dachten wir es wäre doch ne gute Idee das Ozeaneum in Stralsund zu besuchen. An sich eine gute Idee. Dieselbe Idee hatten nämlich gefühlt tausend andere auch. So war es dort unglaublich voll. So voll, dass die Schlange der Kasse bis aus dem Gebäude ragte. Aber scheinbar kam das öfter vor, denn draußen gab es extra einen Weg für die überlange Schlange. Eine Fotolizenz für 1€ war übrigens überraschend günstig. Die nutzte ich natürlich auch ordentlich aus. Überall wo es mir möglich war, einen der heiß begehrten Plätze an den Scheiben der Becken zu ergattern, machte ich ein Foto. Viele Möglichkeiten gab es verständlicherweise nicht aber die Tiere an sich sind schon toll. Viele Worte möchte ich nicht mehr verlieren. Es war überaus interessant, auch wenn es sehr hektisch und laut war. Ich war dann aber nach etwa 2 Stunden Kindergeschrei doch froh endlich wieder draußen zu sein.


Und hier ist Schluss. Den letzten Tag haben wir noch am Strand mit baden verbracht. Fotos hab ich aber keine mehr gemacht. Man muss auch mal abschalten 😉

Welches Foto gefällt euch von diesem Urlaub am besten?

Berchtesgadener Land

Ein Jahr ist vorbei. Na gut, etwas mehr sogar. Aber es hat trotzdem geklappt, dass wir zwei wieder einen Fotografieausflug unternehmen konnten.

Dieses Mal waren wir in Bischofswiesen. Start war am 13.09.2015 früh 06:17 Uhr. Ankunft dann in Bischofswiesen ca.11:00 Uhr. Leider viel zu früh um schon in der Unterkunft einchecken zu dürfen. Wir rauf auf den Berg, in die Götschenalm, zum Kaiserschmarrn essen. Darauf hatten wir uns beide schon gefreut. Es kam eine riesige Portion leckerer Kaiserschmarrn mit ganz viel Staubzucker drüber und Pflaumenkompott dazu. Da wir uns das Essen mit Wespen teilen mussten, war der Genuss nicht ganz so ungetrübt.

Dort liefen die Kühe einfach über die Straße, ohne sich um die vielen Autos zu kümmern, die dort unterwegs waren. Manche lagen am Straßenrand zum dösen. Man kam sich wie in einem Wildpark vor, nur das die Tiere eben nicht wild  waren.

Frisch gestärkt wollten wir die Gegend erkunden. Fuhren an den Königssee und stellten fest, dass wir die Kurkarte schon brauchen könnten. Also zurück nach Bischofswiesen. Zum Einchecken waren wir immer noch zu früh dran. War erst ab 16:00 Uhr gewünscht. Also kurze Auszeit im Auto (ziemlich unbequem). Rico kann wohl überall schlafen?!?!

14:00 Uhr dann Frage bei Fam.Wachter & Hasenknopf im Haus Grünwald, ob wir nicht schon die Kurkarte bekommen könnten, auch wenn wir noch nicht ins Zimmer dürfen.

Mit neuer Ausrüstung, nämlich der Kurkarte, zurück an den Königssee in Schönau. Der bis zu 190 m tiefe Königssee mit St. Bartholomä (Wallfahrtskirche), vor der Ostwand des Watzmanns, ist wunderschön. Die Wallfahrtskirche ist aber nur übers Wasser erreichbar.

Unsere Tour führte den Malerwinklerweg entlang. Abenteuerlustig wie wir waren, kraxelten wir, abseits der eigentlichen Route, den Berg runter bis zum See, um von dort herrliche Langzeitaufnahmen des Königssees zu machen. Endlich konnten Rico seinen neu erworbenen Polfilter austesten. Zusammen mit dem Graufilter dazu perfekt geeignet.

Kurz das Zimmer begutachtet und dann voller Elan ins Restaurant „Brenner Bräu“ zu Fuß gelaufen. Mit dem Auto wären es nur 3 Minuten Fahrweg gewesen. Hätten lieber mal rechnen sollen, wie lange man das als Fußweg braucht. Nach dieser Erfahrung haben wir beschlossen, am nächsten Tag nicht wieder zu Fuß zu gehen. Das Essen war reichlich, lecker und sehr schnell aber frisch zubereitet.

Ausgelaugt aber gesättigt kamen wir in der Unterkunft an. Nach einer kurzen Besprechung wegen der morgigen geplanten Tour fielen wir vor Erschöpfung ins Bett.

Geplantes Frühstück war 08:00 Uhr. Pläne sind da um gebrochen zu werden.

Schließlich saßen wir 09:20 Uhr am Frühstückstisch. Natürlich waren alle anderen schon ausgeflogen und wir hatten das Frühstückszimmer für uns.

Wetterprognose war unbeständig mit Regen. Ratlosigkeit machte sich breit ob da wohl der Aufstieg auf den Jenner die richtige Tour wäre. Wir entschieden uns doch dafür. Aus Zeitmangel (wegen des späten Frühstücks) mussten wir einen Kompromiss eingehen und fuhren mit der Jennerbahn (Gondel ins Gipfelglück) bis zur Hälfte des Berges. Wie sich im Nachhinein rausstellte für mich das totale Glück. Schließlich kämpfte ich schon mit der zweiten Hälfte des Berges und konnte kaum glauben, dass das Ziel doch irgendwann erreicht war. Zwischendurch kletterten wir auf den Schützensteig-Klettersteig. Eigentlich mit Geschirrausrüstung zu besteigen um  sich zu sichern. Wagemutig wie wir waren, kletterten wir ohne rauf. Das rauf war auch nicht schlimm. Eher das oben und wieder runter. Schlaflose Nächte, in denen ich Rico immer abstürzen sah, sollten ab der kommenden Nacht als Strafe dafür folgen.

Nach etlichen Pausen, die Rico einlegen musste, dass ich aufholen konnte, kamen wir doch ans Ziel. In 1874 m Gipfel des Jenners. Auf den Genuss des grandiosen Gipfelpanoramas mussten wir leider verzichten. Der Regen, der uns unterwegs schon zeitweise zusetzte, war dann auch wieder da. Nun musste eine Stärkung her. Eine heiße Schokolade (Haferl Schokolade und Cappuccino) sollten dafür erstmal reichen. Zum aufwärmen und trocknen war die Zeit zu kurz. Also mit neuem Schwung und der Hoffnung, nun doch ohne Regen den Rest der Strecke zu bewältigen, ging es weiter. Kurz noch eine Fotosession auf der „Sonnenterrasse des Jenner“. Sonnenterrasse war an diesem Tag auch der reinste Hohn. Dann die kurze Überlegung ob doch lieber mit der Bahn runter. Die letzte wäre 17:00 Uhr gegangen. Nein, wir halten durch und gehen auch den Rest zu Fuß.

Klar wie Kloßbrühe war, dass es wieder anfing zu regnen. Die Strecke abwärts war mit einer Zeit von 3 1/2 Stunden berechnet. Unsere Abstiegszeit war 2 1/4 Stunde. Dafür taten uns beiden die Knie weh und trotz der Rekordzeit kamen wir klitschnass unten an. Gut, warum sollte unsere Abstiegszeit nicht auch kürzer ausfallen. Unsere Aufstiegszeit dauerte ja auch länger. Dies war nicht nur meiner ungeahnt bedächtigen Schrittfolge geschuldet, sondern auch unseren vielen Pausen fürs fotografieren.

Auf den vielen Wanderwegen verschiedener Länge hätte man  Enzian, Edelweiß, Alpenrosen und viele andere seltene Pflanzen sowie Steinadler, Schneehasen, Murmeltiere und Steinböcke, Hirsche und Gämsen sehen können. Sehen können, war aber nicht so. Wir haben zwei Alpensalamander und einen Feuersalamander gesehen. War auch nicht wirklich schwer, denn die liefen uns praktisch genau vor die Linse.

Unten angekommen waren wir schlichtweg so was von am Ende. Unsere Kameras übrigens auch. Die hatten durch das häufige aus-und einpacken beim Regen nur noch Nebel vor der Linse (waren innen beschlagen). War nicht weiter schlimm, sie brauchten halt nur ne Pause und Wärme, genau wie wir.

In der Unterkunft angekommen, war unser einziges Ziel, schnell unter die  Dusche. Vorher bei den Nachbarn noch schnell einen Föhn besorgt, denn den hatten wir natürlich nicht dabei. Sollte ja nur Sonne scheinen, und so war Haare waschen, nicht eingeplant. So wie meine Haare nach dem Ausflug aussahen, hätte ich glatt Struwwelpeter Konkurrenz gemacht. Zum Glück kam Rico nicht auf die Idee, noch fix ein Porträtfoto zu machen, um auch dieses Haarglück bildlich festzuhalten.

Frisch geduscht und um einen Tag schlauer, stiegen wir ins Auto um endlich ins Brenner Bräu zu fahren, um unser wohlverdientes Abendbrot einzunehmen.

Todmüde kamen wir in der Unterkunft an und  fielen ins Bett. Ein kurzes Nachtschwätzchen war nicht mehr drin. Rico fiel in den Schlaf sobald sein Kopf das Kissen berührte.

Letzter Tag. Die Wimbachklamm war Rico´s Wunsch. Außerdem war da kein großer Auf-oder Abstieg nötig. Was mir auch sehr zu Gute kam. Auf einer Länge von 200 m kann man auf engen Stegen zwischen den steilen Felswänden der Schlucht entlang gehen. Langzeitbelichtungen und auch der Pol-u. Graufilter kamen wieder zum Einsatz.

Es folgte ein kurzer Abstecher nach Berchtesgaden. 7783 Einwohner und ein wundervoller Blick zum Watzmann. Eine kurze Stärkung war auch noch drin.

Danach ging es zurück nach Hause. Die Route ging an München vorbei. Schritttempo, denn wir waren im Stau. Doch dann ging alles ganz flott voran, schließlich durfte Rico seine Fahrkünste ausprobieren. Hinzu war er dazu leider nicht in der Lage. Die Müdigkeit konnte er nicht überwinden.

Fazit: Wunderschön und jedem zu empfehlen. Vielleicht ist aber nächstes Jahr das Meer dran.

 

 

 

 

Österreich Mai/Juni 2014

Rico und seine Mum
Rico und seine Mum zusammen im Urlaub