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Holi-Farben-Shooting

Hups, das war gar nicht so einfach. Ging schon bei den Vorbereitungen los.
Das einfachste war wohl das Farbpulver zu kaufen.
Als Schwierigkeit stellte sich dann jedoch die Suche nach einem Model heraus  welches sich nichts sehnlicher wünscht als mit Farben beworfen zu werden, kein Geld verlangt, nichts gegen eine Veröffentlichung hat, spontan Zeit hat und am besten noch jung und hübsch ist. Schon an dieser Aufzählung könnt ihr merken, dass die entsprechenden Zutaten für das Shooting sehr vielseitig waren und durchaus Probleme bargen. Weiterhin war die Suche nach einer passenden Location nicht so einfach. Schließlich konnten wir ja nicht garantieren, dass das Umfeld nichts von den Farben abbekommt. 
Dazu wurden noch zwei Farbwerfer gebraucht.
Als weitere nicht beinflussbare Bedingung hatten wir dann auch noch das Wetter. Nicht zu kalt, nicht zu windig, nicht zu sonnig und natürlich keinen Regen oder Schnee. Ihr seht, es wurde immer schwieriger. 
Trotz allem ist uns das bis auf das nicht zu kalt auch ziemlich gut gelungen. 

Equipment: Kamera mit 50mm Festbrennweite und Stativ, externes Blitzgerät mit Reflexschirm und Stativ, Holi-Farben, weiße Sachen für das Model, schwarzer Vorhang, Model, zwei Farbwerfer in Renovierungsoveralls

Nachdem wir das Shooting schon voriges Jahr machen wollten und an der Besetzung des Models gescheitert sind, konnten wir nun endlich unser Vorhaben umsetzen. 

Gesagt getan. Der passende Tag kam und das Shooting ging los. 

Wie oben schon erwähnt hätte das Wetter durchaus einen Ticken besser sein können. Beziehungsweise wärmer. 
Unser Model Saskia hat sich dennoch tapfer geschlagen und trotz dass sie ganz schrecklich gefroren hat, hat sie anstandslos durchgehalten. Hier gleich nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Saskia.

Am Anfang des Shootings war das Timing der Farbwerfer nicht ganz synchron. Doch dann konnten durchaus paar gute Farbschüsse aufs Foto gebracht werden. Ein klitzekleines Problem gab es noch. Die Farben waren ziemlich kalt und das konnte Saskia nicht bei jedem Bild verbergen. 

 

Und für die, die sich für unseren Setaufbau interessieren:

Fazit: Das war echt ein Highlight für uns. Vielleicht klappt es ja wiedermal.  

Deutscher Schäferhund – Lasse

Wiedermal ein Tier-Fotoshooting. Aus uns werden wohl mal noch professionelle Tierfotografen. Als ich dieses Mal wieder zu Besuch bei meiner Freundin war, war schon vorher klar, dass mein alter Freund „Lasse“ vor die Linse kommen muss. Mittlerweile um einiges größer, aber noch immer genauso verspielt. Lasse ist, wie unschwer zu erkennen, ein wunderschöner Deutscher Schäferhund. Mit seinen einem Jahr und X Monaten ist er jetzt langsam ausgewachsen.

Der deutsche Schäferhund ist in Deutschland seit Jahren unangefochten die beliebteste Hundrasse. Das lässt sich anhand der Welpenstatistik des VDH feststellen. Sogar in den USA soll er wohl auf Platz 2 stehen. Bei solch anmutigen Hunden ist das aber auch nachvollziehbar.

Wie der Name schon verrät war die ursprüngliche Aufgabe dieser Rasse mit dem Schäfer die Schafe zu bewachen und hüten. Heute wird er allerdings kaum noch in diesem Gebiet genutzt. Stattdessen wird er nun überwiegend im Militär, bei der Polizei oder dem Zoll eingesetzt. Aufgrund dieser modernen Einsatzgebiete wird diese Rasse wohl von vielen als überwiegend aggressiv und bedrohlich angesehen, dabei beschreibt der Rassenstandard das Wesen  als „…ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) völlig gutartig…“. Und das sieht man doch auch…

Lasse jedenfalls ist ein toller Spielkamerad. Das ist auch das was er am liebsten macht – spielen. Stöckchen holen ist dabei seine Lieblingsdisziplin. Nur das mit dem loslassen muss er noch etwas üben, denn hat er etwas geholt, dann bringt er es zwar zurück aber hergeben will er es nie. Deshalb braucht man immer ausreichend Stöckchen, sodass man einfach das nächste wirft, hat er das vorhergehende gebracht. Dann lässt er es einfach fallen und jagt dem nächsten hinterher.

Mit Wasser spielt er auch sehr gerne. Deshalb war am Wasser spielen, auch eine super Idee um tolle Fotos zu machen!

 

Interessanter Fakt zum Schluss: Im Zuge des Ersten Weltkrieges wurde aufgrund des Attributes „Deutsch“ im Namen eine offizielle Umbenennung der Rasse in „Elsässer Wolfshund“ durchgeführt. Erst 1977 wurde diese Umbenennung rückgängig gemacht.